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Prof. Andrés Fabián Lasagni von der TU Dresden zeigt ein mit Laser-Interferenzmustern veredeltes Metallbauteil. Foto: privat, via TUD-Pressemitteilung

Laser veredeln Metallbauteile aus dem 3D-Drucker

TU Dresden will additive Fertigung mit Lichttechnologien aufwerten – EU schießt 5 Millionen Euro zu Dresden, 17. August 2022. Damit sich 3D-Druck auch in der Industrie auf breiter Front durchsetzt, wollen Laserexperten der TU Dresden die damit erzeugten Metall-Bauteile mit Licht nachbearbeiten und digitale Zwillinge für die Qualitäts-Sicherung einspannen. Spezielle Laseranlagen sollen dabei die mit additiven Methoden aus Stahl, Titan oder Kupfer geformten Teile polieren und gleich noch mit Zusatzfunktionen wie Lotus-Effekten, Reibungsarmut oder Superhaftung veredeln. Darauf zielt das Projekt „Climate Neutral and Digitalized Laser Based Surface Functionalisation of Parts with Complex Geometry“ (Clasco), für das die EU über fünf Millionen Euro zuschießt. Das hat Laser-Professor Andrés Fabián Lasagni von der TU Dresden mitgeteilt, der in dem internationalen Verbund die Federführung übernommen hat.

Vorsicht Laser! Im ELBE-Komplex des HZDR in Rossendorf herrschen strenge Sicherheitsbestimmungen. Foto: Heiko Weckbrodt, "Creative Commons"-Lizenz 3.0 (freie Nutzung unter Namensangabe)

TU-Laserexperten wollen Ausbeute organischer Solarzellen um ein Drittel erhöhen

Lichtverstärker sollen im Endlosbetrieb Stromsammler mit Nanomusters veredeln Dresden, 29. August 2018. Laser-Experten von der TU Dresden wollen mit einer speziellen Nanogravur erreichen, dass biegsame organische Solarzellen aus Dresden bald deutlich mehr Energieausbeute erreichen. Das hat um Prof. Andrés Lasagni angekündigt, der den Lehrstuhl für „Laserbasierte Methoden der großflächigen Oberflächenstrukturierung“ leitet. „Organische Photovoltaik kann damit etwa 37 Prozent effizienter werden“, schätzte Lasagni ein.