Kunst & KulturNews

Multimedialer Blick in unbestimmte Zukunft

ICAS-Festival. Abb.: TMA
ICAS-Festival. Abb.: TMA

Festival ICAS verwandelt Dresden in Hotspot der experimentellen Kultur

Dresden, 5. April 2015: Eine Woche voller experimenteller elektronischer Musik, Performances und Blicke in eine unbestimmte Zukunft erwartet die Besucher des „ICAS“-Festivals („International Cities of Advanced Sound“), zu dem die „Trans-Media-Akademie“ in Dresden-Helleraus Ende April 2015 einlädt. 13 internationale Kunstkollektive aus ganz Europa wollen die sächsische Landeshauptstadt in einen „Hotspot für Musik und zeitgenössische Kultur“ verwandeln. Auf der Agenda stehen unter anderem akustische Experimente mit ungewöhnlichen Instrumenten, Analogtöne zu Videoprojektionen auf Skulpturen, melodische Dance-Tracks und musikalische Meditationen zwischen Wissenschaft und Poesie.

Hacklab und Kinder-Workshop

Eingerichtet wird beispielsweise ein „Musicmakers Hacklab“, in dem die Teilnehmer zusammen versuchen, mit bisher wenig eingesetzten Geräten und Instrumenten einen multimedialen Blick in die Zukunft zu werfen, in der Unbestimmtheit dominiert.

Sounds Fragmenting: Trailer from Auto Italia on Vimeo.

Auch für junge DJs in spe wird es ein besonderes Angebot geben: Charlotte Bendiks will in einem Workshop Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren an den Turntables unterrichten (Anmeldung an anja@ctmfestival.de). Veranstaltungsorte sind das LAB 15, das Alte Wettbüro, das Hole of Fame, das Thalia-Kino und das Festspielhaus Hellerau. hw

ICAS-Festival, 27. April bis 3. Mai 2015 in Dresden, mehr Infos hier im Netz

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.