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C3S-Initiative plant GEMA-Alternative

Logo der geplanten Musik-Verwertungsgesellschaft Abb.: C3S
Logo der geplanten Musik-Verwertungsgesellschaft Abb.: C3S

Düsseldorfer stellen ihr Projekt in Dresdner „Scheune“ vor

Düsseldorf/Dresden, 13. September 2013: Die Düsseldorfer Initiative „Cultural Commons Collecting Society (C3S) will eine alternative Verwertungsgesellschaft für Musikrechte zur GEMA einrichten – und stellt dieses Projekt am 18. September 2013 im Dresdner Kulturzentrum „Scheune“ (Alaunstr. 36, ab 18 Uhr) vor.

Die C3S werde insbesondere flexibler als die GEMA mit den Herausforderungen des Digitalzeitalters umgehen, den Mitglieds-Künstlern die Option bieten, ihre Stücke unter verschiedenen Lizenzen zu veröffentlichen, den einzelnen Künstlern mehr Mitsparcherechte und Einnahmen sichern, haben die Initiatoren versprochen.

Spendenvideo der Initiative:

Um als Verhandlungspartner vom Deutschen Patentamt zugelassen zu werden, benötige man mindestens 3000 Mitglieder und ein Startkapital von 50.000 Euro, betonte die Initiative, die das nötige Geld dafür nun per Schwarmfinanzierung über die Plattform „Startnext“ sammeln will. hw

Zum Weiterlesen:

GEMA: Zahlungsbereitschaft für Musik steigt in Mitteldeutschland

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

Ein Kommentar zu „C3S-Initiative plant GEMA-Alternative

  • Da kann man den Machern nur die Daumen drücken, dass das Konzept aufgeht. Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft und meiner Meinung hat die GEMA mit ihrem Geschäftsmodell ausgedient.

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