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DHL will 8000 Stellen streichen

Leserbrief, Postkasten, Briefkasten. Foto: Heiko Weckbrodt
Foto: Heiko Weckbrodt

Bonn, 6. März 2025. Weil der Konzerngewinn bei DHL um neun Prozent gesunken ist und der Postdienstleister eine Milliarde Euro Kosten sparen will, verlieren rund 8000 Beschäftigte ihre Arbeit: Soviele Stellen will das Unternehmen, zu dem auch die Deutsche Post gehört, in seinem Post- und Paketgeschäftszweig in Deutschland streichen. „Fit for Growth“ nennt die Konzernspitze dieses Sparprogramm auf Neudeutsch – und hat zumindest einen „sozialverträglichen Abbau“ versprochen.

„Wir erwarten auch für 2025 eine volatile weltpolitische und weltwirtschaftliche Lage“, erklärte DHL-Chef Tobias Meyer. „Doch wir wollen auch in diesem Umfeld weiter wachsen und konzentrieren uns auf die Maßnahmen, die wir selbst in der Hand haben. Mit dem konzernweiten Programm ,Fit for Growth‘ arbeiten wir weiter aktiv an unserer Effizienz und beschleunigen so unser nachhaltiges Wachstum.“

Während das Paketaufkommen auch durch den Online-Handel weiter zulegt, ist das Briefaufkommen laut DHL in Deutschland weiter rückläufig.

Autor: Oiger

Quelle: DHL

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger