Chef eines Dresdner Technologieunternehmens festgenommen
Ermittler werfen ihm Betrug mit Plaste-Recycling-Maschinen vor
Dresden, 24. Januar 2025. Weil sie Kunden womöglich um ihre Anzahlungen für Plaste-Recycling-Maschinen geprellt haben sollen, hat die Polizei den Geschäftsführer eines Dresdner Technologieunternehmens inhaftiert. Außerdem durchsuchten Beamte des Landeskriminalamtes (LKA) Sachsen in diesem Zuge gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften 16 Wohnungen und Unternehmen in Sachsen, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern. Das haben die Staatsanwaltschaft Dresden und das LKA Sachsen mitgeteilt. Sie werfen dem 48-jährigen Geschäftsführer und einem 60-jährigen Vertriebsmitarbeiter des Technologieunternehmens gewerbsmäßigen Betrug vor.
„Den Beschuldigten wird vorgeworfen, zwischen September 2020 und Oktober 2022 in fünf Fällen Maschinen unter Vortäuschung ihrer Leistungsfähigkeit und Leistungswilligkeit an verschiedene Käufer verkauft und die vertraglich vereinbarten Anzahlungen von insgesamt über 1,6 Millionen Euro erhalten zu haben“, heißt es von den Ermittlern. „Entsprechend ihrer vorgefassten Absicht sollen die Beschuldigten die Maschinen entgegen ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht ausgeliefert und die bereits geleisteten Anzahlungen gleichwohl vereinnahmt haben.“
Quellen: LKA Sachsen/StA DD

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