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Sachsenenergie steckt in Dresden 100 Millionen in Glasfaserausbau

Glasfaser-Leitungen. Foto: Heiko Weckbrodt
Glasfaser-Leitungen. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden, 27. September 2024. „Sachsenenergie“ baut für über 100 Millionen Euro sein Glasfasernetz in Dresden aus, um weitere 50.000 Haushalte, Firmen und Läden mit Gigabit-Tempo anzuschließen. Bis 2027 sehen die Stadtteile Hellerau, Wilschdorf, Nickern, Lockwitz, Großzschachwitz, Mickten, Niedersedlitz, Pieschen und Trachau im Fokus, teilte der Energieversorger mit. Heute rammten der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und Sachsenenergie-Chef Frank Brinkmann die ersten Spaten für den Glasfaserausbau im Dresdner Norden in den Boden.

In dieser ersten Ausbauphase bis Ende 2026 schließt die Drewag 4000 Häuser mit über 8.600 Haushalten in Hellerau, Klotzsche, Rähnitz und Wilschdorf auf einer Länge von 94 Kilometern an das Glasfasernetz an. Rund 8.000 Adressen der Wohnungsgenossenschaft Aufbau Dresden (WGA) befinden sich bereits seit 2023 im Bau.

„Ohne Glasfaser ist keine digitale Zukunft möglich“, ist Brinkmann überzeugt. „In Dresden stemmen wir das aus eigener Kraft, weil wir es als unseren Auftrag sehen, gleichwertige Lebensbedingungen zu schaffen und damit eine zukunftsfähige Grundlage für einen attraktiven Industriestandort, modernes Arbeiten, Lernen und Leben, unabhängig vom Wohnort.“

Im Vergleich zum Kupferkabel oder Funklösungen biete die Glasfaser deutlich höheres Datentempo und geringere Verzögerungszeiten, also „Latenzen“, betont Sachsenergie. Zudem sei der Energiebedarf der Glasfaser 17 Mal kleiner als bei einer DSL-Leitung aus Kupfer.

Sachsenenergie baut derweil auch in den Landkreisen Meißen, Görlitz, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Bautzen Glasfaser-Netze auf und aus. Das Unternehmen will bis 2028 in Sachsen 133.000 Haushalte mit einem Glasfaseranschluss versorgen.

Quelle: Sachsenenergie

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger