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Sachsens Software-Industrie wächst

Viele Steh-Arbeitsplätze: Blick ins neue Dresdner Amazon-Entwicklungszentrum an der Großenhainer Straße. Foto: Heiko Weckbrodt
Blick ins neue Dresdner Amazon-Software-Entwicklungszentrum Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Inzwischen arbeiten rund 40.000 der 81.000 Beschäftigten im „Silicon Saxony“ in Softwareschmieden

Dresden, 27. Juni 2024. Die Software-Industrie spielt eine wachsende Rolle im Mikroelektronik-Dreieck Dresden – Freiberg – Chemnitz: Mittlerweile sind fast die Hälfte aller Beschäftigten im Branchenverband „Silicon Saxony“ in dieser Sparte tätig, nämlich rund 40.000 der insgesamt 81.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das hat „Silicon Saxony“ in Dresden mitgeteilt.

25 Prozent Zuwachs

Damit wächst die Software-Branche weit dynamischer als die gesamte Hightech-Industrie in Sachsen: Die Gesamt-Beschäftigtenzahl in den „Silicon Saxony“-Betrieben hat binnen eines Jahres um 6,4 Prozent zu, so kam die Software-Industrie auf 25 Prozent Zuwachsrate. Wachstumstreiber waren einerseits die Nachfrage aus der Halbleiterindustrie selbst, aber auch „Künstliche Intelligenz“ (KI), die Trends hin zu digitalen und speziell auch zu Clouds sowie quelloffenen Lösungen. „Ich wage mal die Prognose: Software-Unternehmen, die keine KI einsetzen, werden in zwei bis fünf Jahren nicht mehr existieren“, meint Technikchef Frank Schönefeld von der Telekom MMS in Dresden. „Wir stehen da alle unter Handlungszwang und sollten die Zeit nutzen.“

Autor: Heiko Weckbrodt

Quellen: Silicon Saxony, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger