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Mehr Platz für Zeiss-Innovationszentrum in Dresden

Das neue Gebäude für das Zeiss-Innovationszentrum Dresden ( „Zeiss Innovation Hub Dresden“). Foto: Zeiss
Das neue Gebäude für das Zeiss-Innovationszentrum Dresden ( „Zeiss Innovation Hub Dresden“). Foto: Zeiss

Forscher wollen neue Wege in Gesundheit und Lebenswissenschaften für Mutterkonzern gehen

Dresden, 11. Mai 2024. Der Technologiekonzern Zeiss hat sein Dresdner Innovationszentrum für Lebenswissenschaften in der Johannstadt verlagert und dabei vergrößert: Der „Zeiss Innovation Hub Dresden“ ist vom Uniklinik-Campus in ein Gebäude an der Blasewitzer Straße in Campus-Nachbarschaft umgezogen. Dort wolle das Team „neue Wege im Bereich Health und Life-Science gehen”, erklärte Hub-Chef Kai Wicker.

Kai Wicker. Foto: Zeiss
Kai Wicker. Foto: Zeiss

Raum für neue Projekte

Am neuen Standort kann das Hub-Kollektiv gemeinsam mit den Kollegen von der Zeiss-Mikroskopie-Sparte neue Labore nutzen und bekommt insgesamt rund 700 Quadratmeter Platz „für zusätzliche Innovationsprojekte und die Möglichkeit, weiter zu wachsen“, heißt es in einer Mitteilung der Uni Dresden und von Zeiss.

Der Konzern sei auf Wachstumskurs, erklärte der Vorstandsvorsitzende Karl Lamprecht. „Damit das auch weiterhin so bleiben kann, investieren wir in die Zukunft. Die Eröffnung des Zeiss Innovation Hub Dresden in den neuen Räumlichkeiten ist ein Beispiel für unsere Investitionen in Infrastruktur und in engagierte und erfolgreiche Teams.“ Schon seit der Eröffnung gemeinsam mit der TU Dresden im Jahr 2021 habe der Hub immer mehr Innovationsprojekte übernommen. Dazu gehörten unter anderem Forschungen an künstlich gezüchteten organ-ähnlichen Strukturen, den sogenannten Organoiden. Weiter Vorhaben folgten. „Deshalb sollen die Aktivitäten an einem größeren Standort weiter ausgebaut werden.“

Autor: Oiger

Quellen: TUD, Zeiss, Oiger-Archiv, Wikipedia

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger