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Sachsen richtet Digitalstrategie neu aus

Wer die Rechnerwolken betreibt, verwaltet wertvolle Datenschätze. Die Alasca-Allianz setzt sich daher für quelloffene Cloud-Lösungen und mehr digitale Souveränität für Europa ein. Visualisierung: Dall-E
Visualisierung: Dall-E

Freistaat soll führender Standort für KI, Neuro- und Quantencomputer sowie Robotik werden

Dresden, 26. Januar 2023. Die digitale Umbau der Gesellschaft soll ökologisches Wirtschaften in Sachsen fördern, den Freistaat unabhängiger von Computertechnologien aus dem Ausland und widerstandsfähiger gegen Krisen machen. Das geht aus der sächsischen Digitalstrategie hervor, die der Freistaat nun aktualisiert und in einer dritten Auflage veröffentlicht hat. Die baut auf den vorherigen Strategiepapieren auf, setzt aber auch neue Akzente.

Sachsen soll seine Kompetenzen besser nutzen

„Damit sich das digitale Ökosystem zukünftig weiter gut entwickeln kann, wollen wir uns mit der vorliegenden Strategie neu aufstellen“, erklärte der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). „Denn wir haben hier in Sachsen herausragende Kompetenzen in Schlüsseltechnologien der Digitalisierung wie Mikro- und Nanoelektronik, Robotik oder künstliche Intelligenz. Diese gilt es noch stärker zu nutzen.“

Autonomes Fahren, digitale Bahntechnik, Cybersicherheit und Weiterbildung für alle

Unter dem Motto „Sachsen digital 2030“ wollen die Sachsen mit digitalen Technologien unter anderem bis 2027 ihre Testfelder für das automatisierte Fahren erweitern, automatisierte Fahrzeuge auch praktisch einsetzen, das Projekt „Digitale Schiene Deutschland“ ab 2028 unterstützen, die lang diskutierte elektronische Patientenakte und das elektronische Rezept voranbringen, den Bachelor-Studiengang „Digitale Verwaltung“ in Meißen ausbauen, eine Strategie für die Preisgabe offener Daten entwickeln, bis Ende 2024 eine eigene Cybersicherheitsstrategie für den Freistaat entwickeln, die Online-Wache verbessern, die regionale Mikroelektronik und andere Hightech-Branchen unterstützen und ein Netzwerk für Informationssicherheit für kleine Unternehmen knüpfen. Auch der Ausbau der Glasfaser- und Funknetze für die Datenübertragung, intelligente Energienetze, ein sachsenweites digitales Verkehrsmanagement, die Schulausstattung mit WLAN verbessern, der Ausbau gymnasialer Informatik-Leistungskurse und digitale Weiterbildungsangebote für alle Bürger stehen auf der Agenda.

Zudem soll Sachsen ein führender Innovationsstandort für Künstliche Intelligenz (KI), neuromorphe und Quanten-Computertechnik und Robotik werden.

Autor: hw

Quelle: SMWA

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger