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Chipschmiede Indie feiert sein neues Zentrum in Dresden

Das Indie-Team feiert mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) die offizielle Eröffnung des neuen Chip-Entwicklungszentrums. Foto: Indie
Das Indie-Team feiert mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) die offizielle Eröffnung des neuen Chip-Entwicklungszentrums. Foto: Indie

Tochter des US-Konzerns entwickelt in Sachsen neue Schaltkreise für Automobilbau

Dresden/Aliso Viejo, 19. Juli 2022. Das US-Autoelektronikunternehmen „Indie Semiconductor“ hat nun auch offiziell sein Chip-Entwicklungszentrum in Dresden eröffnet. Die deutsche Tochtergesellschaft entwickelt vor allem digital-analoge-Mischschaltkreise für die Automobilindustrie in Europa, im Nahen Osten und in Afrika, speziell auch Chips für die Fahrsicherheit, für Elektroautos und für die Automatisierung.

Amerikaner wollen Präsenz in Europa ausbauen

„Europa ist der zweitgrößte Fahrzeugmarkt der Welt und macht etwa 20 Prozent der weltweiten Produktion und des Verkaufs aus“, betonte Indie-Konzernchef Donald McClymont. „Durch den Ausbau unserer Präsenz in Deutschland spielt das Dresden Exzellenzzentrum eine wichtige Rolle in unserer Strategie, qualitativ hochwertige, lokale Ressourcen in einem Land bereitzustellen, das für seine Spitzenleistungen in der Automobilindustrie bekannt ist.“

Der ostdeutsche Mikroelektronik-Veteran Klaus Hermann hatte Indie Deutschland im Auftrag von Donald McClymont 2020 in Dresden gegründet – zunächst als Mieter bei Robotron. Das kleine Team wuchs rasch auf inzwischen 30 Köpfe und hat daher inzwischen neue Domizile am Waldschlösschen-Areal und bei Ardenne auf dem Weißen Hirsch bezogen.

OB Hilbert: Beachtlicher Erfolg für den Standort

Auch Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) freut sich über dieses Wachstum: „Ein aufstrebender Halbleiterhersteller aus Kalifornien beschließt seinen deutschen Hauptsitz in Dresden aufzubauen. Nur zwei Jahre später entwickelt hier bereits ein 30-köpfiges Expertenteam zukunftsweisende Schaltkreise für weite Teile der automobilen Welt. Die Wachstumsgeschichte von indie Semiconductor ist ein beachtlicher Erfolg für das Unternehmen und den Standort.“

Autor: hw

Quellen: Indie, Oiger-Archiv

Zum Weiterlesen:

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Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger