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Punktgenau gegen Metastasen

Der neue Linearbeschleuniger soll im Juli 2020 betriebsbereit sein. Foto: Thomas Albrecht für das Uniklinikum Dresden
Der neue Linearbeschleuniger soll im Juli 2020 betriebsbereit sein. Foto: Thomas Albrecht für das Uniklinikum Dresden

Neuer Linear-Beschleuniger in Uniklink Dresden

Dresden, 30. April 2020. Die Uniklinik Dresden hat sich einen neuen Linear-Beschleuniger gekauft, die Metastasen und kleine Tumore besonders präzise zerstören soll. Die Montag hat nun begonnen, im Juli soll das neue Gerät des Typs „Versa HD – signature“ einsetzbar sei, teilte das Universitätsklinikum mit.

So soll der Behandlungsraum mit dem Linear-Beschleuniger künftig aussehen. Visualisierung: Wörner-Traxler-Richter-Planungsgesellschaft
So soll der Behandlungsraum mit dem Linear-Beschleuniger künftig aussehen. Visualisierung: Wörner-Traxler-Richter-Planungsgesellschaft

Röntgengerät in Strahlenkopf integriert

„Künftig können wir sehr kleine Felder mit hoher Dosis in kurzer Zeit bestrahlen“, betonte Professorin Esther Troost, die gemeinsam mit Professorin Mechthild Krause die Strahlenklinik leitet. Ziele seien unter anderem Metastasen, kleinste Tumore oder auch zwei bis drei Millimeter große Lymphknoten. „Insbesondere für Patienten, bei denen in Folge einer Krebserkrankung nur einzelne Metastasen aufgetreten sind – Oligometastasierung genannt –, bietet sich durch die intensive Bestrahlung eine Chance für eine komplette Heilung.“ Zusätzlicher Vorteil: Im Strahlenkopf ist ein Röntgengerät installiert, um während der Therapie die Lage des bestrahlten Gewebes in 3D zu überwachen.

Iris-Scanner weist Unbefugte zurück

Mit dem Ankauf ergänzt die Strahlenklinik drei bereits aufgebaute Linear-Beschleuniger. In diesem Zuge installieren die Techniker auch neue Sicherheitstechnik, die den Zutritt in die Behandlungsräume überwacht. Dazu gehört ein Iris-Scanner, der Zugangsberechtigte anhand ihrer Augen erkennt.

Autor: hw

Quelle: Uniklinik Dresden

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger