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Chemiefirma „Schill+Seilacher“ spendet 50.000 Masken

Schill+Seilacher hat Masken aus China besorgt und gespendet. Foto S+S
Schill+Seilacher hat Masken aus China besorgt und gespendet. Foto S+S

Werk in Pirna sattelt zudem auf Desinfektionsmittel um

Pirna, 8. April 2020. Wegen der Corona-Pandemie Chemie-Unternehmen „Schill+Seilacher“ einen Teil seiner Produktion auf Desinfektionsmittel umgestellt und darüber hinaus dem Landkreis „Sächsische Schweiz – Osterzgebirge“ 50.000 Schutzmasken gespendet. Das geht aus Angaben des Betriebes und des sächsischen Gesundheitsministeriums hervor.

Anfangs nur kleine Eigenbedarfs-Produktion

„Seit Anfang März hatten wir schon für den Eigenbedarf Desinfektionsmittel produziert, mit welchem sich unsere Mitarbeiter desinfizieren können und mit dem wir zudem zweimal täglich empfindliche Bereiche reinigen“, berichtete der Neundorfer Werkleiter Uwe Dittrich. „Seit Anfang dieser Woche stellen wir das Mittel in größeren Mengen insbesondere für die sozialen Einrichtungen im Landkreis her.“ Das Unternehmen beliefere Insbesondere Krankenhäuser, Altersheime, Apotheken, Arztpraxen, die Feuerwehren und den Katastrophenschutz damit.

Das Chemieunternehmen "Schill+Seilacher" stellt nun mit "Saxol-DMI" ein eigenes Desinfektionsmittel in seinem Werk in Pirna her. Foto: Meeco
Das Chemieunternehmen „Schill+Seilacher“ stellt nun mit „Saxol-DMI“ ein eigenes Desinfektionsmittel in seinem Werk in Pirna her. Foto: Meeco

Komponenten für Desinfektionsmittel knapp geworden

„Da aber insbesondere eine der Komponenten des Desinfektionsmittels zurzeit sehr knapp ist, können wir nur limitierte Mengen herstellen und dementsprechend auch abgeben“, erläuterte Dittrich. „Sobald hier die Nachschublage besser geworden ist, fahren wir natürlich unsere Produktion weiter hoch.“

Unternehmen ließ alte Kontakte nach China spielen

Doe Masken wiederum hatte „Schill + Seilacher“ aus Fernost bekommen. „Wir hatten dank jahrzehntelanger guter Geschäftskontakte nach China, die teilweise auch schon in privaten Freundschaften mündeten, die Möglichkeit gehabt, direkt zu ordern und konnten zudem die Atemschutzmasken auch zu Vorkrisen-Preisen erwerben“, informierte Geschäftsführer Rüdiger Ackermann.

Autor: Oiger

Quelle: Schill + Seilacher, SMS

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger