NewsSoftwareWirtschaftzAufi

Digitale Beschaffung

Die Stella-Programmierer wollen mit ihrem G2-Programm Excel beerben. Foto: Anja Schneider/StellaDie Stella-Programmierer wollen mit ihrem G2-Programm Excel beerben. Foto: Anja Schneider/Stella
Foto: Anja Schneider/Stella

Stella Dresden will mit neuer Software für Betriebe den Maschinenkauf vereinfachen

Dresden, 5. Februar 2020. Damit Projektleiter in der Industrie schneller genau die Maschine finden, die das Unternehmen gerade braucht, hat die Dresdner Software-Firma „Stella“ ein Computerprogramm entwickelt, das diese Beschaffungsprozesse digitalisiert. Die Software namens „G2 TypeTec“ soll den zuständigen Ingenieuren die zeitaufwendige Mühe ersparen, für jeden Maschinenkauf Hunderte Seiten mit Datenbeschreibungen und Datenblättern durchzuforsten, bis sie den richtigen Anbieter gefunden haben.

Software vergleicht Wünschkriterien mit Angeboten

Dafür gibt der Projektleiter zunächst in das Programm ein, was die gewünschte Anlage genau leisten soll. Die Hersteller müssen dann in eine standardisierte Eingabemaske die Kennzahlen ihrer Anlage eingeben. Die Software vergleicht schließlich die Eingaben der Anbieter mit den vorgegeben Kriterien und sortiert alle Offerten aus, die zu weit von den Wunschkriterien abweichen.

Projektleiter kann sich auf die Rabatte konzentrieren

„Die Software hat gleich einen doppelten Nutzen“, meint Stella-Chef Gerd Staudinger. „Sie ist in der Lage, Ist- und Soll-Werte in Sekundenschnelle zu vergleichen, und kann zum anderen leidenschaftslos unzulässige Abweichungen anzeigen“. Der Projektleiter brauche seine Zeit nicht mehr mit der Suche nach den relevanten Zahlen zu verschwenden, sondern könne sich auf das Wesentliche konzentrieren und abwägen, wie er mit den Abweichungen umgeht – ob er beispielsweise Nachbesserungen oder Rabatt fordert.

Über Stella

Die Dresdner Softwarefirma Stella Systemhaus besteht seit 1991 und wurde damals von Informatikern aus dem Forschungszentrum der Dresdner Flugzeugwerft gegründet. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge rund 100 Kunden mit 28000 Anwendern in Deutschland. Von Stella stammen Lösungen für die Verwaltung von Störungsmeldungen, Ruhegehaltsberechnungen und Warenwirtschaftssystemen sowie für informationstechnologische Rahmenpläne und Baumängelverwaltungen. Die Firma hat acht Mitarbeiter.

Autor: hw

Quellen: Stella, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger