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Dresden bezuschusst Innovatoren

Ein Wandelbots-Mitarbeiter testet die neuen Tracepens, mit denen auch Laien Roboter anlernen können. Foto: Wandelbots
Auch Wandelbots hat schon Innovationszuschüsse von der Wirtschaftsförderung Dresden bekommen. Foto: Wandelbots

Wirtschaftsförderer wollen junge Hightech-Firmen in der Stadt unterstützen

Dresden, 3. Januar 2020. Wer Innovationen in Dresden entwickelt, kann dafür jetzt wieder Zuschüsse von den städtischen Wirtschaftsförderern bekommen. „Ziel ist es, innovative Lösungen auch für Themen und Probleme mit städtischer Relevanz zu realisieren“, betonte Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke.

Robert Franke leitet die städtische Wirtschaftsförderung in Dresden. Foto: Frank Grätz für die LHD
Robert Franke leitet die städtische Wirtschaftsförderung in Dresden. Foto: Frank Grätz für die LHD

Bis zu 100.000 Euro pro Projekt

Er vergibt gemeinsam mit einer Fachjury demnächst eine halbe Million Euro. Darum bewerben können sich Firmen-Gründer aus dem Technologiesektor, kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungsinstitute mit Sitz in Dresden. „Die Förderung ist themenoffen angelegt und ermöglicht Vorhaben aus den Bereichen Industrie 4.0, Smart City, neue Materialien, zukünftige Energiesysteme oder auch nicht-technische Neuerungen“, betonen die Wirtschaftsförderer. Förderbar seien Demonstratoren, Referenzobjekte und Pilotprojekte im Stadtgebiet Dresden, innovative, gerade erst auf dem Markt eingeführte Produkte, Technologien und Dienstleistungen aus Schlüsseltechnologien sowie Smart-City-Anwendungen. Pro Projektzuschlag gibt es mindestens 10.000 Euro und maximal 100.000 Euro.

Fonds auch als Begleit-Instrument für VW-Inkubator aufgelegt

Dresden hatte diesen Fonds im Herbst 2017 aufgelegt, um innovative junge Unternehmen und Initiatoren von vielversprechenden Technologieprojekten an die Stadt zu binden. Die Wirtschaftspolitiker wollten damals auch den gerade erst entstandenen Firmenbrüter in der Volkswagen-Manufaktur Dresden unterstützen: VW lädt dort junge Firmen aus Deutschland und dem Ausland dazu ein, binnen weniger Monate neuartige Mobilitätsideen zur Marktreife zu führen. Die Rathausspitze hofft, mit der Innovationsförderung und anderen Instrumenten manchen dieser Gründer zu überreden, sich dauerhaft in Dresden zu etablieren. Seither hat die Stadt 22 Projekte mit Innovationszuschüssen bedacht, darunter den Bus-Teildienst „Carl & Carla“; die Sensorfirma „Packwise“, die Visor-Apps für Blinde oder auch die junge Robotikfirma „Wandelbots“.

Infos zur Bewerbung

Weitere Informationen zur Innovationsförderung gibt es im Netz unter www.dresden.de/innovativ. Anträge sind mit dem Betreff „Innovationsförderung“ bis zum 28. Februar 2020 (Posteingang) an folgende Postanschrift zu richten: Landeshauptstadt Dresden, Amt für Wirtschaftsförderung, Abteilung Smart City, Postfach 120020, 01001 Dresden.

Autor: hw

Quelle: LHD

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger