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Jungakademiker suchen mit KI-Hilfe nach neuen Werkstoffen

Prof. Giovanni Cuniberti  (rechts) analysiert mit jungen Akademikern Messdaten. Foto: Thomas Lehmann für die TU Dresden
Prof. Giovanni Cuniberti (rechts) analysiert mit jungen Akademikern Messdaten. Foto: Thomas Lehmann für die TU Dresden

Sommerschule der TU Dresden schlägt ab 2020 chinesische Pfade ein

Dresden, 19. August 2019. Wie künstliche Intelligenz neuartige Werkstoffe in bekannten Materialdaten entdecken kann, ist ein Thema einer internationalen Sommerschule „Materials 4.0 – Deep Mechanics“ vom 18. bis zum 23. August 2019 an der TU Dresden. Darauf hat der Dresdner Nanotechnologe Prof. Giovanni Cuniberti hingewiesen.

Veranstaltung soll Top-Forscher von morgen fit machen

„An den Universitäten weltweit forschen heute Doktoranden, die Wissenschaft und Technik in den nächsten 50 Jahre prägen werden. Und dafür müssen sie fit und flexibel für kommende Entwicklungen sein“, betonte Mitorganisator Cuniberti. „Dazu gehört es auch, frühzeitig über das eigene Thema hinaus zu denken und über zukünftige Trends eingehend informiert zu sein. Und Dresden als Europas Hauptstadt der Materialforschung ist der ideale Ort dafür.“

30 junge Wissenschaftler aus 12 Ländern

An der akademischen Sommerschule an der Uni Dresden beteiligen sich diesmal über 30 junge Wissenschaftler aus zwölf Ländern. Sie fokussieren sich darauf, in den Datenfluten moderner Analysegeräte neue Materialien zu finden und vorherzusagen, wie fest, biegsam, steif oder hart diese Werkstoffe sein werden, wenn man sie synthetisiert. Referenten vom „Georgia Institute of Technology“ (Georgia Tech) aus den USA, von der „Aalto University“ in Finnland und aus den IBM-Forschungslaboratorien in der Schweiz werden die jungen Akademiker in den neuesten Forschungsstand einführen.

In Zukunft wollen die Dresdner Materialwissenschaftler ihre Nachwuchs-Aktivitäten noch internationaler ausrichten: Ab 2020 planen sie eine gemeinsame Sommerschulreihe mit der „Shanghai Jiao Tong University“ in China.

Autor: hw

Quelle: TUD

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger