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Ein Drittel der Gründer setzt auf KI

Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz
Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Viele Deutsche sehen die KI-Technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz

Bitkom: Start-ups sind die Innovationstreiber in diesem Technologiesektor

Berlin, 21. Juni 2019. Mehr als jeder dritte Firmengründer (39 %) setzt Künstliche Intelligenz (KI) für sein Unternehmen ein, ein weiteres Drittel erwägt zumindest den Einsatz dieser Technologie. Das hat sich aus einer Befragung von reichlich 300 Jungunternehmen („Start-ups“) ergeben, die der deutsche Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ aus Berlin in Auftrag gegeben hatte.

Ältere und größere Unternehmen sehen weniger Perspektiven

Ganz anders sieht das Bild in der Gesamtwirtschaft, also letztlich bei den etablierten und größeren Unternehmen aus: Dort wollen gerade mal zwei Prozent der Firmen mit über 200 Mitarbeitern KI-Technologie einsetzen. 86 Prozent halten das für kein Thema im eigenen Hause.

Technologien wie Big Data, KI, Blockchain und Cloud bewegen die deutschen Jungunternehmen. Grafik: Bitkom
Technologien wie Big Data, KI, Blockchain und Cloud bewegen die deutschen Jungunternehmen. Grafik: Bitkom

Verband fordert mehr KI-Forschung

„Wenn wir Künstliche Intelligenz in Deutschland zu einer Erfolgsgeschichte machen wollen, dann brauchen wir dazu die Innovationskraft der Startups“, unterstrich Bitkom-Präsident Achim Berg.. „Gerade beim Einsatz von KI-Technologien in etablierten Branchen sind Startups ideale Kooperationspartner für den Mittelstand und für Konzerne. Wir müssen Forschung und Entwicklung rund um KI aber auch in den etablierten Unternehmen deutlich ausweiten. Vor allem muss es uns gelingen, an den Hochschulen und Forschungsinstituten die KI-Ausbildung schnell massiv auszuweiten, um die notwendigen Spezialisten zu haben.“

Sachsen baut KI-Entwicklung derzeit aus

Derzeit bauen – neben dem traditionellen KI-Standort Karlsruhe – zahlreiche Städte und Regionen in Deutschland KI-Forschungskapazitäten auf. In Sachsen sind derzeit mehrere Institute und Verbünde entweder vor kurzem gegründet worden oder sind geplant – beispielsweise von Fraunhofer und der TU Dresden.

Als weltweit führend gelten in den KI-Technologien Unternehmen aus den USA und aus China. Zu den Marktführern gehören Nvidia, Google, Amazon und Alibaba.

Autor: hw

Quelle: Bitkom

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger