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Digitale Barrieren abbauen: Informatikpreis für Claudia Loitsch

Preisträgerin Claudia Loitsch und "3m5"-Geschäftsführer Michael Eckstein. Foto: Detlev Müller für 3m5
Preisträgerin Claudia Loitsch und „3m5“-Geschäftsführer Michael Eckstein. Foto: Detlev Müller für 3m5

„3m5. Excellence Award“ für Doktorarbeit verliehen

Dresden, 21. Juni 2019. Weil sie in ihrer Doktorarbeit neue Wege gezeigt hat, wie Senioren, Behinderten und anderen Menschen der Zugang zu digitalen Inhalten leichter gemacht werden kann, hat eine Jury der TU Dresden der Görlitzer Nachwuchs-Informatikerin Claudia Loitsch den „3m5. Excellence Award“ verliehen. Den Preis hat das Dresdner Software-Unternehmen „3m5“ gestiftet und mit 3000 Euro dotiert.

Preisstifter will auch Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern

Die Preisjury der Fakultät Informatik stufte die Arbeit von Loitsch als beste Dissertation des Jahres ein. „Ich freue mich sehr, dass der 3m5-Excellence-Award in diesem Jahr an eine Frau geht, die zweifache Mutter von sehr kleinen Kindern ist“, betonte 3m5-Chef Michael Eckstein. „Das zeigt: Wenn das Arbeitsumfeld stimmt, klappt es auch mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf – nicht nur bei Frauen, sondern zunehmend auch bei Männern.“

„Barrierefreiheit ist mein Steckenpferd“

„Barrierefreiheit ist seit Jahren mein Steckenpferd“, erklärte die Preisträgerin selbst. „Ich fasse das Thema Accessability weit und betrachte nicht nur körperlich und geistig behinderte Menschen, sondern auch ältere und die mit temporären Beeinträchtigungen.“ Michael Eckstein: „Barrierefreiheit wird für die Wirtschaft immer wichtiger, da die Digitalisierung alle Lebensbereiche erfasst und es nicht denkbar ist, dass Menschen mit dauerhaften oder temporären Beeinträchtigungen davon ausgeschlossen sind.“

Über 3m5

Der Preis geht letztlich auch auf ehemalige TU-Studenten zurück: Zwei von ihnen gründeten 1996 3m5. Das Software-Unternehmen entwickelt heute Internetlösungen und andere Dienste für  namhafte Kunden wie ARD, ZDF, MDR, Infineon, Maggi, Vodafone und andere. Inzwischen beschäftigt die Firma rund 50 Mitarbeiter.

Autor: hw

Quelle: 3m5

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger