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Mehr Umsatz mit Netzdiensten für Spieler

Competition Pro Gold von Speedlink (2011). Foto: hw
Foto: hw

Teilmarkt in Deutschland auf 353 Millionen Euro verdoppelt

Berlin, 21. Mai 2019. Die Umsätze mit Online-Diensten für Spieler hat sich in Deutschland seit dem Jahr 2016 verdoppelt. Darauf hat der Verband der deutschen Spiele-Branche „Game“ hingewiesen. Demnach haben deutsche Spieler für solche Dienste im Jahr 2018 bereits 353 Millionen Euro ausgegeben. Im Vergleich zu 2016 ist dieser Teilmarkt damit um rund 210 Prozent gewachsen.

Umsätze mit Spiele-Online-Diensten in Deutschland. Grafik: Game-Verband
Umsätze mit Spiele-Online-Diensten in Deutschland. Grafik: Game-Verband

Online-Dienste gegen Gebühr

Unter solchen netzgestützten Diensten versteht der Verband zum Beispiel gebührenpflichtige Plattformen wie Nintendo Switch Online, PlayStation Plus und Xbox Live Gold. Sie erlauben gegen Gebühr den Zugriff auf wechselnde Spiele-Downloads, Netzwerk-Partien gegen andere Spieler oder Cloud-Gaming. Letzterer Service ermöglicht es, auch anspruchsvolle Spiele auf leistungsschwachen Geräten zu zocken, weil die eigentliche Rechenlast von Cloud-Computern übernommen wird.

„Game“-Verband geht von weiterem Wachstum aus

„Der Games-Markt befindet sich weltweit in einem Umbruch: Neben dem klassischen Kauf von Computer- und Videospielen sowie der Nutzung von Free-to-Play-Titeln mit In-Game-Käufen entwickeln sich Online-Dienste für Gamer zu einem immer größeren Marktsegment“, schätzte „Game“-Chef Felix Falk ein. „Aktuell entstehen immer mehr Dienste, die für einen festen Preis pro Monat den Zugriff auf eine riesige Spiele-Bibliothek ermöglichen oder beispielsweise das Speichern von Spielständen in der Cloud ermöglichen. Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung beim Cloud-Gaming ist von einem weiteren Wachstum der Online-Dienste in den kommenden Jahren auszugehen.“

Autor: hw, Quelle: game

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger