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3D-Druckexperten treffen sich in Dresden

Generative Fertigung eines Luftfahrt-Demonstrators mittels Laser-Pulver-Auftragschweißen. Foto: Fraunhofer USA CLA
Generative Fertigung eines Luftfahrt-Demonstrators mittels Laser-Pulver-Auftragschweißen. Foto: Fraunhofer USA CLA

Wachsende Resonanz auf Symposium des Fraunhofer-Laserinstituts

Dresden, 10. Dezember 2018. Rund 200 internationale Spezialisten treffen sich Ende Januar 2019 in Dresden, um beim „International Symposium Additive Manufacturing“ (ISAM 2019) die neuesten Trends im industriellen 3D-Druck zu diskutieren. Gastgeber ist das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS): Die Resonanz auf dieses Dresdner Symposium wachse Jahr für Jahr, betonte IWS-Sprecher Markus Forytta.

Einsatz in Raumfahrt und Los1-Fabriken

Die Ingenieure und Manager aus Deutschland, Südkorea, Norwegen, Schweden, den USA und weiteren Ländern wollen sich beispielsweise darüber austauschen, wie sich komplizierte Bauteile in Kleinstserien für die Raumfahrt oder die Fahrzeugindustrie schichtweise erzeugen lassen, welche Metalle dafür einsetzbar sind, ob die Roboter dafür eher Drähte oder Keramikpulver verwenden sollen und dergleichen mehr. Vor allem die Chance, selbst Einzelanfertigungen noch profitabel herstellen zu können, beflügelt derzeit den Einsatz professioneller 3D-Drucker in Hightech-Betrieben.

Schlüsseltechnologie für die Losgröße 1

Additive Fertigung, auch 3D-Druck genannt, gilt als wichtige Technologie für die „Industrie 4.0“. Dabei schmelzen die Maschinen meist Drähte auf und drucken dann anhand eines Computermodells Schicht für Schicht das gewünschte Werkstück. Anders als bei 3D-Drucker für Heimwerker können mit den Profi-Anlagen nicht nur aus Kunststoffen, sondern auch aus Titan, Platin, Keramiken und anderen Werkstoffen jene Bauteile erzeugen, die mit klassischen Dreh-, Stanz- oder Umformmaschinen kaum herstellbar wären. Dabei sehen sich die Dresdner als Vorreiter: „Die sächsische Hauptstadt ist einer von Europas führenden Forschungs- und Innovationsstandorten für industrielle Anwendungen additiver Fertigung“, schätzt das IWS ein. Dresden ist unter anderem federführend im bundesweiten 3D-Druck-Projekt „3D Agent“.

Mehr Infos im Netz: isam.network, 29.-31. Januar 2019 im IWS Dresden und Konkresszentrum Dresden

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger