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BMW Dingolfing baut Batterien für den E-Mini

Konzeotstudie für den elektrischen Mini. Abb.: BMW
Konzeotstudie für den elektrischen Mini. Abb.: BMW

Elektromotoren steuert das Werk Landshut bei

Dingolfing/Oxford, 26. Oktober 2018. BMW baut in seinem Dingolfinger Werk eine eigene Batterieproduktion auf rund 6000 Quadratmetern auf. Das hat der deutsche Automobilbauer heute mitgeteilt. Die Investitionen bezifferte das Unternehmen nicht genau. Die Rede war von einem „mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag“.

Die Batterien sind für den elektrischen „Mini“ gedacht, den die englische BMW-Tochter ab Ende 2019 in Oxford bauen will. Die Elektromotoren dafür liefern dann das BMW-Werk Landshut.

Schon heute werden im Dingolfinger Komponentenwerk 02.20 Hochvoltspeicher und E-Motorengefertigt. Im Bild: Modulproduktion für Plug-in Hybrid Fahrzeuge der BMW Group. Foto: BMW
Schon heute werden im Dingolfinger Komponentenwerk 02.20 Hochvoltspeicher und E-Motorengefertigt. Im Bild: Modulproduktion für Plug-in Hybrid Fahrzeuge der BMW Group. Foto: BMW

„Ab 2020 produziert das Werk in Dingolfing zudem die fünfte Generation von E-Antriebssystemen für künftige elektrifizierte Fahrzeuge der BMW Group, wie den BMW iX3, den BMW i4 und den BMW iNEXT“, kündigte der Autokonzern zudem an.

Deutsche Autoindustrie erwägt eigenen Batterie-Fabs – Umfang ist aber noch unklar

Derzeit liebäugeln mehrere deutsche Automobilunternehmen mit dem Gedanken, größere eigene Batteriefabriken aufzubauen. Damit wollen sie sich unabhängiger von Zulieferungen aus Asien (LG, Samsung, SK) oder den USA (Tesla) machen. Auch ein Wieder-Einstieg in die Batteriezell-Produktion steht zur Debatte. Entsprechende Pläne hegt unter anderem VW. Daimler betreibt bereits eine eigene Batteriefabrik in Kamenz nördlich von Dresden – und hat sich dort auch eine Reanimierung der Batteriezell-Fertigung vor.

Autor: hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger