Astrophysik & RaumfahrtNewszAufi

China: Können jetzt Menschen zum Mond fliegen

Chinesische Weltraum-Rakete des typs "Langer Marsch 2F". Foto: CNSA
Chinesische Weltraum-Rakete des Typs „Langer Marsch 2F“. Foto: CNSA

2022 soll neue Raumstation Tiangong 3 fertig sein

Peking/Harbin, 29. April 2018. Die Chinesen wollen in Zukunft ein bemanntes Raumschiff zum Mars schicken. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter technologischer Weg. Als Zwischenschritte wollen die Chinesen 2022 ihre neue Raumstation Tiangong 3 fertigstellen und womöglich erst mal Menschen zum Mond schicken. Zumindest für letzteres Abenteuer habe China inzwischen die technologische Basis geschaffen. Das hat Zhou Jianping nun in Harbin mitgeteilt. Er ist der Chefdesigner für bemannte Raumfahrt in der chinesischen Raumfahrtbehörde CNSA.

Der Roboter hat das ausgetrocknete Flussbett auf dem Ras fotografiert. Abb.: NASA
Fernziel auch für die Chinesen: der Mars. Abb.: NASA

Chinas Raumstation wird 66 Tonnen wiegen

Mittlerweile habe China damit begonnen, die Kapseln für die neue Raumstation zu entwickeln. Die „Tiangong“ werde zwar kleiner sein als die internationale Raumstation ISS, werde technologisch aber in vielen Dingen fortschrittlicher sein, betonte Zhou Jianping. Die chinesische Station werde zunächst voraussichtlich 66 Tonnen wiegen, könne aber bis zu 180 Tonnen ausgebaut werden, falls die wissenschaftliche Forschung dies erfordere.

China hatte zuvor mit der Tiangong 1 (Himmelspalast) bereits eine Station im All, die aber inzwischen abgestürzt ist. Inzwischen hat das Land eine weitere Station in den Orbit gebracht.

Autor: hw

Quelle: CNSA

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

Schreibe einen Kommentar