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Jeder zweite Minderjährige kennt kein Faxgerät

Je jünger die Kinder, umso weniger können sie mit "Antiktechnik" wie Fax und Walkman etwas anfangen. Grafik: Bitkom
Je jünger die Kinder, umso weniger können sie mit „Antiktechnik“ wie Fax und Walkman etwas anfangen. Grafik: Bitkom

In Büros noch anzutreffen, aber Jüngere können kaum etwas damit anfangen

Berlin, 22. Juli 2022. Noch in den 1990er Jahren war das Fax-Gerät das Kommunikationsmittel der Wahl, wenn Unterlagen zu übermitteln waren. Doch das war gestern: Von den Unter-18-Jährigen in Deutschland weiß nur noch jeder Zweite, was ein Fax überhaupt ist. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 920 Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 18 Jahren ergeben.

„Das Faxgerät hält sich hartnäckig in deutschen Büros – vier von zehn Unternehmen nutzen es noch häufig“, erklärt Sebastian Klöß vom deutschen Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ aus Berlin, der die Umfrage in Auftrag gegeben hatte. „Aber die jungen Generationen können nur noch wenig damit anfangen. Mit anderen älteren Meilensteinen der Gerätetechnik ist die Jugend ebenfalls kaum vertraut.“

Von der Diskette beispielsweise hat nur jeder dritte Jugendliche je etwas gehört – wobei die weit älteren Schreibmaschinen immerhin noch der Mehrheit ein Begriff ist. Das Smartphone kennen hingegen die meisten Kinder – für sie ist es das Universalgerät, um Videos und Fotos anzuschauen, Musik zu hören und dergleichen mehr.

Quelle: Bitkom

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger