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Ingenieure feiern in Dresden die Renaissance der Elektrotechnik

Ein Sachenwerk-Mitarbeiter justiert einen Läufer in einem tonnenschweren Walzwerk-Motorgehäuse. Foto: Arno Burgi, VEM
Ein Sachsenwerk-Mitarbeiter justiert in Dresden einen Läufer in einem tonnenschweren Walzwerk-Motorgehäuse. Foto: Arno Burgi, VEM

Vor 125 Jahren gründeten Elektrotechniker in Dresden einen der Vorgänger des VDE

Dresden, 28. Mai 2017. Elektrotechnischer Ingenieursgeist hat vor allem seit der industriellen Revolution die Entwicklung Sachsens wesentlich mitbestimmt. Mit einer Festveranstaltung „125 Jahre VDE Dresden“ am 7. Juni im Dresdner Hilton-Hotel wollen die Techniker und Ingenieure von heute diese langen Traditionen und die Herausforderungen der Zukunft reflektieren. Die Ingenieure erwarten rund 150 Gäste zu ihrem Jubiläums-Fest.

Eng mit der regionalen Wirtschaft verflochten

Vor allem möchten sie daran erinnern, dass hier am 31. Mai 1892 der „Dresdner Elektrotechnische Verein“ entstanden war.

Über die Zwecke des Vereins war damals im „Dresdner Anzeiger“ zu lesen:

„Er will seine Mitglieder in regelmäßigen Versammlungen durch Vorträge und Berichterstattungen aus dem gesamten Gebiet der Elektrotechnik über den gegenwärtigen Stand und die Fortschritte der gesamten Wissenschaft unterrichten und verspricht so eine Zentralstelle der für die Elektrotechnik interessierten Kreise in Dresden zu werden“.

Quelle: VDE Dresden

Einer der stärksten VDE-Bezirksvereine in Deutschland

Aus diesem Verein wurde auf verschlungenen Wegen schließlich der Bezirksverein Dresden des Verbandes der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE). Dieser Bezirksverband habe heute zirka 1800 Mitglieder und sei mit 35 regionalen Unternehmen der Elektro- und Informationstechnik „eng verflochten“, teilte Geschäftsführer Dr. Dietmar Siegmund vom Institut für Elektrische Energieversorgung und Hochspannungstechnik der TU Dresden mit. Er ist damit heute „einer der mitgliederstärksten und aktivsten VDE-Bezirksvereine in Deutschland“.

E-Techniker für Elektromobilitätgefragt

Viele Branchenbeobachter erwarten, dass Elektro- und Informationstechnik in naher Zukunft noch enger zusammenwachsen und zu neuen Berufsbildern führen könnten. Und die Rolle dieses Technologie-Sektors dürfte in nächster Zeit noch wachsen, da zum Beispiel Elektroautos, Elektro-Ladesäulen, aber auch die sogenannte „Industrie 4.0“ ganz neue elektrotechnische Herausforderungen mit sich bringen dürften.  hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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