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Theo Müller plant Feinkostfabrik für halbe Milliarde Euro

Theo Müller bei einem Besuch im Leppersdorfer Sachsenmilch-Werk. Er erwägt nun, hier aiuch eine große Feinkost-Fabrik zu bauen. Foto: Heiko WeckbrodtTheo Müller bei einem Besuch im Leppersdorfer Sachsenmilch-Werk. Er erwägt nun, hier aiuch eine große Feinkost-Fabrik zu bauen. Foto: Heiko Weckbrodt
Theo Müller bei einem Besuch im Leppersdorfer Sachsenmilch-Werk. Er erwägt nun, hier auch eine große Feinkost-Fabrik zu bauen. Foto: Heiko Weckbrodt

Leppersdorf bei Dresden ist als Standort in der engeren Wahl

Dresden/Leppersdorf, 17. April 2017. Milch-König Theo Müller erwägt, in Leppersdorf bei Dresden eine halbe Milliarde Euro zu investieren, um dort Salate und andere Feinkost-Waren zu produzieren. Das haben Bild.de und die Lebensmittelzeitung berichtet – Branchenkenner bestätigten diese Pläne gegenüber dem Oiger.

Vier andere Werke sollen schließen

Demnach will der 77-jährige Firmenchef vier ältere Werke seiner Feinkost-Gruppe Homann schließen und dafür eine modernere Fabrik bauen. Der Standort steht zwar noch nicht fest, Leppersdorf ist aber in der engeren Wahl. Die Mitarbeiter sollen das Angebote bekommen, zum neuen Fabrikstandort zu wechseln. Die Müllermilch-Zentrale war gestern Abend nicht mehr für eine Stellungnahme erreichbar.

Das Werk von Müllermlich/ Sachsenmilch in Leppersdorf bei Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt
Das Werk von Müllermlich/ Sachsenmilch in Leppersdorf bei Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Müller stieg nach der Wende in Sachsen ein

Müller hatte zunächst auf Pachtbasis ab 1991 die Molkerei der Sachsenmilch-Gruppe betrieben und 1994 die Sachsenmilch AG übernommen, die aus dem VEB Dresdner Milchwerke hervorgegangen war. Seither investierte das Mutterunternehmen rund 820 Millionen Euro in Sachsen. In der Molkerei Leppersdorf sind rund 2300 Mitarbeiter mit der Milchveredelung zu Joghurt, H-Milch, Butter und anderen Produkten beschäftigt. hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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