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VW-Manufaktur baut neue Elektrotankstelle

Rammten heute die ersten Schaufel in die Erde für die neue Elektro-Tankstelle der VW-Manufaktur Dresden: (von links) Kai Siedlatzek (Finanz-Geschäftsführer, VW-Sachsen), Thomas Aehlig (Betriebsratsvorsitzender), Oberbürgermeister Dirk Hilbert, VW-Projektleiter Dietmar Eichler, Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig. Foto: Volkswagen/Floß
Rammten heute die ersten Schaufeln in die Erde für die neue Elektro-Tankstelle der VW-Manufaktur Dresden: (von links) Kai Siedlatzek (Finanz-Geschäftsführer, VW-Sachsen), Thomas Aehlig (Betriebsratsvorsitzender), Oberbürgermeister Dirk Hilbert, VW-Projektleiter Dietmar Eichler, Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig. Foto: Volkswagen/Floß

Ladesäulen werden solar-gespeist und mit Redox-Flow-Akku gekoppelt

Dresden, 8. September 2016. Volkswagen hat heute mit dem Bau einer neuen Solarstrom-Tankstelle an der Gläsernen Manufaktur Dresden begonnen. „Die e-Mobility-Station ist auch ein erstes sichtbares Zeichen für die geplante weitreichende Kooperation zwischen Volkswagen Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden zur Mobilität der Zukunft“, sagte Finanz- Geschäftsführer Kai Siedlatzek von Volkswagen Sachsen beim ersten Schaufelaushub.

Elektroautos dürfen kostenlos tanken – vorerst

Die e-Tanke wird zwei Schnellladesäulen mit vier Ladepunkten haben. Ihren Strom bezieht sie aus sechs jeweils 22 Quadratmeter großen Photovoltaik-Paneelen mit insgesamt 25 Kilowatt Leistung, die an der Manufaktur installiert sein. Elektroauto-Fahrer können ihre Batterien dort vorerst kostenlos nachladen. Später sollen dort auch eBikes aufladbar sein.

Alternative Speichertechnologie

Eine Besonderheit ist der Energie-Speicher zwischen den Solar-Paneelen und den Ladesäulen: Dafür lässt VW nämlich einen besonders langlebigen Redox-Flow-Akkumulator mit einer Kapazität von 130 Kilowattstunden installieren. Diese Akkus sind im Vergleich zu Lithium-Ionen-Akkus auch sehr groß dimensionierbar, haben einen hohen Wirkungsgrad und eine sehr lange Lebensdauer.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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