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Verband: Deutschland hinkt bei eRegierung hinterher

Berlin, 21.2.2012: Deutschland hängt in Online-Kommunikation zwischen Staat, Wirtschaft und Bürgern im Europavergleich hinterher – und das kostet den Steuerzahler und die Unternehmen letztlich Milliarden. Das schätzte der Hightech-Branchenverband „Bitkom“ in Berlin ein.

Nur zwei Drittel der deutschen Unternehmen nutzen laut der europäische Statistikbehörde „Eurostat“ eGovernment-Lösungen, um per Internet mit staatlichen Stellen Informationen auszutauschen. Die europäische Nutzungsquote liegt aber im Schnitt bei 77 Prozent. In Staaten wie Litauen und den Niederlanden wird die Komunikation zwischen Staat und Wirtschaft bereits fast vollständig (95 Prozent) via Internet abgewickelt.

„Die zurückhaltende Nutzung von E-Government kostet Wirtschaft und Staat Milliarden“, sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf. „Damit deutsche Unternehmen bei der E-Government-Nutzung weiter aufholen, sind Angebote notwendig, die den Unternehmen echte Entlastungen bringen.“ Heiko Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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