Mehr Geld für Hightech-Ausbrüter in Sachsen

Wirtschaftsministerium lobt zweite Akzelerator-Runde aus
Dresden/Leipzig, 15. Juni 2025. Sachsen will sein Ausbrütprogramm für Hochtechnologie-Firmen fortsetzen. Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) hat daher nun Fördergeld für weitere „Akzeleratoren“ im Freistaat ausgelobt. Auf Fördermittel hoffen könne Inkubatoren, die neugegründete Unternehmen für drei bis zwölf Monate in sogenannte Startup-Klassen aufnehmen, ihnen Büroräume, technische Infrastruktur und strukturierte Schulungsmaßnahmen sowie eine intensive Betreuung durch Mentoren anbieten.
Beschleuniger als Ausbrüt-Turbo
„Sächsische Startups haben enormes Potenzial“, ist Panter überzeugt. „Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Hightech-Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, aber auch zahlreiche Unterstützungsangebote haben wir in Sachsen bereits sehr gute Startbedingungen. Akzeleratoren ergänzen diese Rahmenbedingungen mit ihren maßgeschneiderten Unterstützungs- und Vorbereitungsprogrammen perfekt.“
In der ersten Förderrunde waren in Sachsen zwei Akzeleratoren entstanden: Das Dresdner „Excitelab unterstützt Gründerteams aus den Branchen „Internet der Dinge“, Halbleiter, Robotik, Sensorik und Quantentechnologie. Der „R42 Gaming-Akzelerator“ in Leipzig hat sich auf Spieleschmieden spezialisiert.
In der zweiten Runde können sich Inkubatoren bis zum 28. Juli bei der SAB um jeweils bis zu 900.000 Euro für zwei neue Akzeleratoren bewerben.
Autor: hw
Quellen: SMWA, Oiger-Archiv

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