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Mehr Geld für Hightech-Ausbrüter in Sachsen

Geht der Trend zum automatischen Lastenrad? Auf diesem Bild der Uni Magdeburg ruft Tom Assmann ein autonomes Lastenrad zu sich. Foto: Markus Höfer für die Uni Magdeburg
Beispiel für eine Firma, die vom Dresdner Akzelerator Exitelab unterstützt wurde: Auf diesem Bild der Uni Magdeburg ruft Tom Assmann ein autonomes Lastenrad zu sich. Foto: Markus Höfer für die Uni Magdeburg

Wirtschaftsministerium lobt zweite Akzelerator-Runde aus

Dresden/Leipzig, 15. Juni 2025. Sachsen will sein Ausbrütprogramm für Hochtechnologie-Firmen fortsetzen. Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) hat daher nun Fördergeld für weitere „Akzeleratoren“ im Freistaat ausgelobt. Auf Fördermittel hoffen könne Inkubatoren, die neugegründete Unternehmen für drei bis zwölf Monate in sogenannte Startup-Klassen aufnehmen, ihnen Büroräume, technische Infrastruktur und strukturierte Schulungsmaßnahmen sowie eine intensive Betreuung durch Mentoren anbieten.

Beschleuniger als Ausbrüt-Turbo

„Sächsische Startups haben enormes Potenzial“, ist Panter überzeugt. „Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Hightech-Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, aber auch zahlreiche Unterstützungsangebote haben wir in Sachsen bereits sehr gute Startbedingungen. Akzeleratoren ergänzen diese Rahmenbedingungen mit ihren maßgeschneiderten Unterstützungs- und Vorbereitungsprogrammen perfekt.“

In der ersten Förderrunde waren in Sachsen zwei Akzeleratoren entstanden: Das Dresdner „Excitelab unterstützt Gründerteams aus den Branchen „Internet der Dinge“, Halbleiter, Robotik, Sensorik und Quantentechnologie. Der „R42 Gaming-Akzelerator“ in Leipzig hat sich auf Spieleschmieden spezialisiert.

In der zweiten Runde können sich Inkubatoren bis zum 28. Juli bei der SAB um jeweils bis zu 900.000 Euro für zwei neue Akzeleratoren bewerben.

Autor: hw

Quellen: SMWA, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger