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Sunfire liefert 10-Megawatt-Elektrolyseur nach Spanien

Ein Alkali-Elektrolyseur von Sunfire - hier ein Modell, das beim österreichischen Lebensmittelhändler Mpreis im Einsatz ist. Foto: Sunfire
Ein Alkali-Elektrolyseur von Sunfire. Foto: Sunfire

Alkali-Anlage soll im Hafen von Bilbao Wasserstoff gewinnen

Dresden/Bilbao, 14. April 2025. Sunfire Dresden baut im Hafen von Bilbao einen 10-Megawatt-Elektrolyseur. Mit der Anlage will das spanische Unternehmen „Repsol“ künftig Wasserstoff und daraus dann synthetischen Kraftstoff gewinnen. Das geht aus einer Sunfire-Mitteilung hervor.

Dresdner Unternehmen sieht in Spanien viel Marktpotenzial

Der Kunde Repsol will eine Wasserstoff-Wertschöpfungskette auf der iberischen Halbinsel aufbauen. „Unser Ziel ist es, Spanien nicht nur als Produktionsstandort zu etablieren, sondern auch die Industrie und industrielle Arbeitsplätze im Land zu fördern“, betont Repsol-Wasserstoffdirektor Maribel Rodriguez Olmos. Sunfire-Chef Nils Aldag sieht noch viel Potenzial: „Spanien ist für uns ein sehr spannender Markt! Das Land bietet mit seiner geografischen Lage und hohen Industriekompetenz starke Voraussetzungen für grüne Wasserstoffprojekte.“

Bei dem in Sachsen bestellten Wasserspalter handelt es sich um einen Alkali-Elektrolyseur. Der soll 2026 in Betrieb gehen und dann pro Stunde bis zu 200 Kilogramm Wasserstoff erzeugen. Dabei wird er Wasser mit Ökostrom in Sauer- und Wasserstoff spalten. Für Sunfire handelt es sich um das erste Projekt in Spanien

Autor: hw

Quelle: Sunfire

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger