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Neuer Vorstand Platzbecker setzt auf KI und Digitalisierung im Uniklinikum Dresden

Prof. Dr. Uwe Platzbecker. Foto: Kirsten Lassig für das UKD
Prof. Dr. Uwe Platzbecker. Foto: Kirsten Lassig für das UKD

Hämatologe tritt Nachfolge von Michael Albrecht an

Dresden, 14. Januar 2025. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Telemedizin werden in Zukunft eine wachsende Rolle im Uniklinikum Dresden (UKD) spielen. Das hat der neue medizinische UKD-Vorstand Prof. Uwe Platzbecker angekündigt, der Anfang 2025 die Nachfolge des langjährigen Vorstandes Prof. D. Michael Albrecht angetreten hat.

„Wir haben viel über Digitalisierung gesprochen, nun müssen wir sie umsetzen“, betont Platzbecker. „Wir wollen Digitalisierung leben, und zwar so, dass sie bei den Patientinnen und Patienten sowie den Mitarbeitenden ankommt. Mit dem Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Digitale Gesundheit auf dem Campus der Hochschulmedizin Dresden haben wir fantastische Kooperationsmöglichkeiten, um patientenzentrierte digitale Innovationen direkt in die Klinik zu bringen.“

Das UKD ist eines der größten Krankenhäuser in Sachsen. Im Uniklinikum betreuen 1179 Ärzte sowie 2241 Schwestern und Pfleger die Patienten, für die insgesamt 1410 Betten sowie über 200 Plätze für die tagesklinische Behandlung bereitstehen.

Platzbecker selbst hat hier studiert und promoviert. „Anfang der 2000er Jahre forschte er als Postdoc am Fred Hutchinson Cancer Research Center in den USA“, heißt es aus dem UKD. „2012 übernahm er eine Professur für Translationale Hämatologie an der Technischen Universität Dresden. Zudem war er bis 2018 Transcampus-Professor der Hämatologie an der Fakultät für Naturwissenschaften und Medizin am King’s College London. Seit 2005 leitete er als Oberarzt die Hämatologische Ambulanz an der Medizinischen Klinik und Poliklinik I am Dresdner Universitätsklinikum.“

Quelle: UKD

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger