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Studie: Verkehrsunternehmen legen sich langfristig auf Akku-Busse als Alternative zum Diesel fest

Elektrobus der Dresdner Verkehrsbetriebe. Foto: Heiko Weckbrodt
Elektrobus der Dresdner Verkehrsbetriebe. Foto: Heiko Weckbrodt

Förderpolitik hat E-Busse wettbewerbsfähig gemacht, meinen Ifeu-Forscher

Heidelberg, 12. Dezember 2024. Die Stromer-Förderpolitik des Bundes hat Elektrobusse salonfähig gemacht – meinen zumindest Forscher des Instituts für Energie und Umweltforschung (ifeu) aus Heidelberger. Laut einer Studie für das Bundeswirtschaftsministerium haben mittlerweile 65 Verkehrsunternehmen in 13 Bundesländern mit Unterstützung von Bundes-Fördermitteln knapp 1500 Akkubusse und die zugehörige Ladeinfrastruktur angeschafft. Und: „Die Busbetreiber und deutschen Hersteller sind zuversichtlich, dass dem Batteriebus in den Städten die Zukunft gehört“, betont das Ifeu.

Brennstoffzellen-Busse gelten als weniger wirtschaftlich und zuverlässig

Sie verweisen auf 18 Interviews mit Verkehrsunternehmen, Aufgabenträger und Busherstellern. Die haben sich laut der gemeinsamen Studie von PwC, ifeu, CP, Prognos und EEBC „strategisch klar auf Batteriebusse festgelegt“. Demnach gelten die akkugespeisten Elektrobusse gegenüber wasserstoff-betankten Brennstoffzellenbussen mittelfristig als deutlich wirtschaftlicher und zuverlässiger. Zudem bleiben das Angebot an Wasserstoff und das H2-Tankstellennetz weiter eine Herausforderung.

Insgesamt seien Einsatz und Angebot von E-Bussen enorm gewachsen: „Schon 2023 war mehr als jeder vierte neu angeschaffte Stadtbus elektrisch“, berichtet das Öko-Institut. „Auf dem deutschen Markt wurden insgesamt 342 verschiedene Modelle angeboten, davon 82 % rein batterieelektrische Modelle. Die deutschen Hersteller sind führend: Ihr Marktanteil liegt bei 63 %.“

Quelle: Ifeu

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger