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Neues Rechenzentrum für KI-Pfad in Dresden-Rossendorf

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf verfügt Supercomputer, mit denen sich Algorithmen für noch leistungsstärkere Rechner schon mal testen lassen. Foto: Detlev Müller für das HZDR
Foto: Detlev Müller für das HZDR

Aufbau kostete zehn Millionen Euro

Dresden, 9. Dezember 2024. Damit die Forscher in Sachsen künftig einfacher große Datenmengen aus ihren Experimenten auswerten, vor allem aber stärkere „Künstliche Intelligenz“ (KI) für Klima-Analysen und die Suche nach neuen Therapien einspannen können, hat das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) heute ein neues, zehn Millionen Euro teures Rechenzentrum in Betrieb genommen. Das enthält für den Anfang erste Teile eines Supercomputers im Wert einer Million Euro – Anfang 2025 sollen weitere Ausbaustufen für drei Millionen Euro folgen. Das geht aus einer HZDR-Mitteilung hervor.

Das neue Datenzentrum ist zudem für weitere Rechentechnik – auch für KI-Spezialcomputer – gerüstet. „Mit einer Nutzfläche von rund 400 Quadratmetern und einer Anschlussleistung von etwa 1,4 Megawatt verfügt die moderne IT-Infrastruktur nicht nur über mehr Platz, sondern auch über ein doppelt so hohes Potential an elektrischer Energie als das derzeitige Rechenzentrum“, teilte Helmholtz mit.

„Schritt zum überregionalen Service Provider für die KI-Forschung“

Mit unserem neuen Data Center reagieren wir zum einen auf den stetig wachsenden Bedarf an Rechenleistung, den unsere eigenen wissenschaftlichen Aktivitäten auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz mit sich bringt“, erklärt HZDR-Wissenschaftsdirektor Prof. Sebastian M. Schmidt. „Zum anderen vollziehen wir mit der Einweihung den Schritt zum überregionalen Service Provider für die KI-Forschung. So sind wir an einer neuen Generation von KI-Grundlagenmodellen beteiligt, die wir gemeinsam mit unseren Partnern in der Helmholtz-Gemeinschaft entwickeln.“

Quelle: HZDR

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger