Faltbare Fahrrad-Klappbox schmiegt sich um Gepäckträger

Jungunternehmen „Allpacka“ aus Sachsen will Fahrrad als Transport-Vehikel attraktiver machen
Leipzig/Dresden, 23. Juli 2024. Damit Fahrradfahrer leichter schwere Lasten transportieren können und doch in Fahrradständer und durch enge Passagen passen, will das junge Unternehmen „Allpacka“ aus Leipzig und Dresden im Herbst 2024 eine neue Klapp-Box für Drahtesel auf den Markt bringen. „Allpacka One“ soll 20 Kilogramm beziehungsweise 35 Liter tragen können und auf den Gepäckträger passen.
Der wesentliche Unterschied zu klassischen Fahrrad-Boxen: Diese Gepäckkiste soll komplett zusammenklappbar sein, so dass sie sich im gefalteten Zustand wie ein Überwurf an den Gepäckträger anschmiegt. „So kannst du agil durch die Stadt heizen und dein Fahrrad ohne Mühe am Fahrradständer, in der Bahn oder im Hausflur abstellen“, werben die Allpackas für ihre Konstruktion.
Weitere Lastensysteme geplant
Die Idee dahinter: Viele Radler nerve es, ständig mit sperrigen Gepäckkisten auf ihrem Fahrrad herumzugondeln, erklärten die Gründer Daniela Weiß, Lukas Ludwig, Jonathan Vincentz in der Gründungsschmiede der „Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden“ beim Besuch von Wirtschafts-Staatssekretärin Ines Fröhlich. Andererseits gebe es zwischendurch auch immer mal spontan etwas zu transportieren. Dafür einen Kompromiss zu finden, sei das Anliegen von „Allpacka One“. Die Box selbst besteht aus Kunststoff und soll reparabel sein. Perspektivisch wollen die Allpackas auch noch andere Lastensysteme für Fahrradgepäckträger entwickeln, „um das Fahrrad als nachhaltiges Transportmittel attraktiver zu machen“. Um die weitere Entwicklung und Produktion zu finanzieren, will das junge Unternehmen demnächst auch Geld per „Crowdfunding“ im Internetschwarm einsammeln.
Autor: Heiko Weckbrodt
Quellen: Vor-Ort-Besuch, Gründungsschmiede HTWD, Auskünfte Allpacka, Linkedin, Wikipedia

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