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2025, 2030, 2040 – Drei wichtige Daten für den Heizungsmarkt

Umweltschutz und Dekarbonisierung sind Begriffe, die in den letzten Jahren in aller Munde waren. Das Bedürfnis, Aktivitäten zur Reduzierung der negativen Auswirkungen auf Natur und Biodiversität zu unternehmen, prägt die Trends in vielen Lebensbereichen. Das Bauwesen ist da keine Ausnahme. Welche Veränderungen können wir in den kommenden Jahren erwarten?

EPBD-Richtlinie – Was ist das?

Internationale Institutionen gestalten die Zukunft unseres Kontinents mit dem übergeordneten Ziel der Klimaneutralität. Ausdruck ihrer Sorge sind zahlreiche Pläne und Vereinbarungen, darunter vor allem die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD). Der im Dezember 2023 zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat der EU erzielte Kompromiss, der am 19. Januar 2024 während der Sitzung des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie endgültig genehmigt wurde, hat neue Richtlinien in das sozioökonomische Leben implementiert. Bevor wir jedoch den entworfenen Aktionsplan vorstellen, konzentrieren wir uns ein wenig auf das Dokument selbst.

Die Energy Performance of Buildings Directive, also die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden, ist eigentlich keine Neuheit. Sie ist seit 2010 in Kraft und wurde mit dem Ziel erstellt, die Energieeffizienz von Gebäuden in der gesamten EU zu verbessern. Um diese Ziele zu erreichen, wurden Mindestanforderungen und ein gemeinsamer Rahmen für die Berechnung der Energieeffizienz festgelegt. Deren Einhaltung und weitere Verschärfung sind von großer Bedeutung, da laut Daten der Europäischen Kommission 85-90 % der vor 2001 errichteten Gebäude auch in 40 Jahren noch genutzt werden. Ein erheblicher Teil dieser Gebäude ist nicht energieeffizient. Schätzungen zufolge könnten bis zu 75 % davon betroffen sein, wobei nur 1 % einer energiesparenden Renovierung unterzogen werden. All dies führt dazu, dass der Bausektor für 40 % des Energieverbrauchs in der Europäischen Union verantwortlich ist und mehr als 36 % der Treibhausgasemissionen der Gemeinschaft verursacht.

2025 – Ende der Förderungen für fossile Brennstoffkessel

Die Auswirkungen der aktualisierten EPBD-Richtlinie werden nicht lange auf sich warten lassen. Bereits 2025 werden wir eine Revolution auf dem Markt für Förderungen für umweltfreundliche Hausheizungen erleben. Alle Mitgliedstaaten erhalten ein Verbot, eigenständige fossile Brennstoffkessel zu subventionieren. Dies wird vor allem Investoren betreffen, die vorhatten, subventionierte Gaskessel zu installieren. Gleichzeitig wird die Europäische Kommission weiterhin Unterstützung für den Bau von Hybridsystemen mit einem wesentlichen Anteil erneuerbarer Energien erlauben. Die Kombination von beispielsweise Kesseln mit Solarkollektoren oder Wärmepumpen wird also weiterhin möglich sein.

2028 und 2030 – Null-Emissionen im Neubau werden Pflicht

Dass die Ära der Null-Emissionen im Neubau bald anbricht, ist schon lange bekannt. Noch vor einigen Monaten war der Stichtag für öffentliche Gebäude auf das Jahr 2026 und für andere Investitionen auf 2028 festgelegt. Die Realität hat jedoch gezeigt, dass die Vorbereitungen zur Umsetzung dieser Vorgaben unzureichend sind, weshalb die letzte Aktualisierung der EPBD die Fristen auf 2028 bzw. 2030 verschiebt. Was bedeutet das in der Praxis? Wenn Sie den Bau eines Einfamilienhauses planen, werden Sie bald gezwungen sein, die Verschmutzung zu reduzieren. Es wird nicht ausreichen, Styropor anzubringen oder die Decke zu dämmen. Es wird erforderlich sein:

  • Wärmepumpen für zentrale Warmwasserbereitung und Heizung zu nutzen.
  • Fernwärmesysteme zu verwenden.

Das ist jedoch nicht alles. Die Energieversorgung vieler Länder basiert auf Kohle, sodass die umweltfreundliche Wärmequelle mit Energie aus erneuerbaren Quellen betrieben werden muss. Dafür wird die Installation von Photovoltaikanlagen notwendig sein.

2040 – Abschaffung der fossilen Brennstoffkessel

Heute scheint das Jahr 2040 noch in weiter Ferne zu liegen. Die nächsten Jahre werden jedoch schnell vergehen, und es lohnt sich, sich schon jetzt darauf vorzubereiten. Wie? Vor allem durch eine kluge Wahl der neuen Wärmequelle. Gemäß der EPBD-Richtlinie soll dann die vollständige Abschaffung eigenständiger fossiler Brennstoffkessel erfolgen. Nicht nur in neuen Gebäuden, sondern in allen Gebäuden innerhalb der Europäischen Union. Statt also in einen Kohlekessel zu investieren, wäre die Installation einer hocheffizienten Wärmepumpe eine bessere Idee. Ein solches Gerät kann über 20 Jahre lang dienen und gleichzeitig erhebliche Einsparungen für den Benutzer mit sich bringen.

Eine Wärmepumpe mit Photovoltaik ist heute die beste Wahl. Diese Geräte stellen auch die Zukunft der Europäischen Union dar. Es lohnt sich, den Moment zu nutzen, in dem der Zugang zu hochwertigen Markenkomponenten einfach und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, laden wir Sie ein, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir empfehlen Ihnen auch, sich unser Angebot auf unserer Website anzusehen: https://7sun.eu/de/

autor: Werbung

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt