NewsWirtschaftspolitikzAufi

Sachsen ernennt Großansiedler

Die Visualisierung zeigt den Eingangsbereich der geplanten Intel-Doppelfabrik in Magdeburg. Grafik: Intel
Der Zuschlag für Intels Großansiedlung ging zuletzt nach Sachsen-Anhalt statt nach Sachsen: Die Visualisierung zeigt den Eingangsbereich der geplanten Intel-Doppelfabrik in Magdeburg. Grafik: Intel

Dirk Diedrichs soll große Investitionen im Freistaat aus einer Hand betreuen

Dresden, 18. April 2023. Um große Invesitionen im Freistaat anzukurbeln und besser zu betreuen, hat die sächsische Staatsregierung einen Großansiedlungsbeauftragten ernannt: Der 60-jährige Volkswirt Dirk Diedrichs soll ab dem 26., April 2023 „ressortübergreifend die für die Landesentwicklung entscheidenden Weichenstellungen bei bedeutsamen Investitionen und wichtigen Ansiedlungen vornehmen“. Das hat die Staatskanzlei heute in Dresden angekündigt.

„Dabei geht es neben der strategischen und politischen Koordination der entsprechenden Prozesse auch um die für eine erfolgreiche Ansiedlung notwendige Infrastrukturentwicklung“, hieß es zu den Aufgaben des Ansiedlungs-Beauftragten. Er soll sich dabei auch um die Absprachen mit den Kommunen und die nötige Infrastrukturentwicklung kümmern.

Die Ernennung dürfte wohl auch eine Konsequenz aus der Niederlage Sachsens bei Wettbewerb um die milliardenschwere Ansiedlung von Intels neuen Chipfabrik in Europa sein. Hier hatte Magdeburg den Zuschlag bekommen – anscheinend auch, weil Sachsen erst relativ spät geeignete Grundstücke hätte zur Verfügung stellen können.

Dientrichs war seit Dezember 2017 Amtschef im sächsischen Finanzministerium gewesen. Zuvor hatte er verschiedene Führungsfunktionen inne, unter anderem im Innenministerium in Sachsen. Von 2015 bis 2016 leitete er dort unter anderem die vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise eingerichtete Stabsstelle Asyl.

Quelle: SKK

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger