BücherkisteNewszAufi

Bonte: Slub Dresden gehört heute zur Top 5 deutscher Bibliotheken

Achim Bonte. Foto: Amac Garbe
Achim Bonte. Foto: Amac Garbe

Wissenschaftsminister dankt scheidendem Generaldirektor

Dresden/Berlin, 27. August 2021. Die Sächsische Landes- und Uni-Bibliothek Slub gehört „heute in jeder Hinsicht zu den Top Five der Bibliotheks-Bundesliga“. Das hat der scheidende Slub-Generaldirektor Achim Bonte während seiner Abschiedsfeier in Dresden eingeschätzt. Die Bibliothek habe „unter teils schwierigen Rahmenbedingungen“ eine unglaubliche Entwicklung genommen, schätzte er ein.

Die SLUB in Dresden ist Gastgeber für die Open-Access-Tage 2017. Hier ein Blick in den großen Lesesaal. Foto: SLUB Dresden/Henrik Ahler
Blick in den großen Lesesaal der SLUB in Dresden. Foto: SLUB Dresden/Henrik Ahler

Bonte übernimmt Leitung der Staatsbibliothek zu Berlin

Der 1964 in Karlsruhe geborene Bonte hatte insbesondere ab 2006 als stellvertretender Generalsdirektor den Digitalisierungs- und Innovationskurs der Slub wesentlich vorangetrieben. Nachdem sein Chef Thomas Bürger in den Ruhestand ging, übernahm er 2018 selbst den Generalsposten im Haus. Am 1. September 2021 übernimmt er die Leitung der Staatsbibliothek zu Berlin.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow vor dem Fraunhofer CNT 2.0. Foto: Heiko Weckbrodt
Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow. Foto: Heiko Weckbrodt

Lob vom Minister

Bonte habe die Slub mit innovativen Ideen auf dem Weg ins digitale Zeitalter begleitet, lobte der sächsische Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) den Bibliotheksexperten. Der Minister verwies beispielhaft auf das von der Slub geführte Landesdigitalisierungsprogramms, die vielen digitalen Kopien wichtiger Bücher und anderer Werke, die die Slub der „Deutschen Digitalen Bibliothek“ bereit gestellt hat, sowie die Mitarbeit an der „Nationalen Forschungsdateninfrastruktur“.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quellen: Slub, SMWK

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger