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Millionenspritze für Leipziger Medizin-App Wundera

Die Leipziger App "Wundera" unterstützt Pfleger mit KI-Hilfe Pfleger dabei, chronische Wunden von Patienten zu dokumentieren. Foto: Sciendis

Die Leipziger App „Wundera“ unterstützt Pfleger mit KI-Hilfe Pfleger dabei, chronische Wunden von Patienten zu dokumentieren. Foto: Sciendis

Sächsische Fonds stocken Beteiligung an Sciendis auf

Leipzig, 10. Mai 2021. Das junge Medizin-Software-Unternehmen „Sciendis“ aus Leipzig bekommt eine weitere millionenschwere Kapitalspritze, um seine Wundheil-Dokumentations-App „Wundera“ zu verbessern zu vermarkten. Das geht aus einer Mitteilung des „TGFS Technologiegründerfonds Sachsen“ hervor, der gemeinsam mit der „Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen“ nun mit einem nicht näher bezifferten „siebenstelligen“ Betrag seine Beteiligung an Sciendis aufstockt.

Erklärvideo zur
Wundera-App (Quellen:
Futuresax/Sciendis):

Trailer WUNDERA® from Michael Aleithe on Vimeo.

App dokumentiert Heilfortschritte und Probleme von chronischen Wunden

Wundera ist ein Programm (App), mit der Pfleger die chronischen Wunden ihrer Patienten leichter dokumentieren können. Sie enthält beispielsweise eine Sprachsteuerung, Therapieempfehlungen für die Wunden und ist an eine Künstliche Intelligenz gekoppelt, die Wundfotos analysieren kann. Die Sciendis-Entwickler um die Gründer Michael Aleithe und Philipp Skowron haben der App unter anderem als Besonderheit eine Offline-Funktion spendiert. Dadurch ist sie auch für Pflegedienste auf dem Lande nutzbar, wo oft keine stabile Internetverbindung anliegt. „Unsere App ist einzigartig, weil sie Schnittstellen zu bereits bestehenden Anwendungen im Pflegebereich hat und weil sie sehr einfach gehalten ist“, schätzt Sciendis-Chef Aleithe ein. Er und Skowron hatten „Sciendis“ Ende 2019 in Leipzig gegründet.

Autor: hw

Quelle: TGFS, Sciendis