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Bibliotheken wollen in Dresden Kinderliteraturfestival ausrichten

Freut sich sehr über den Aufwärtstrend in den Städtischen Bibliotheken: Direktor Arend Flemming - hier zu Besuch in der Stadtteilbibliothek Dresden-Klotzsche. Foto: Heiko Weckbrodt
Freut sich sehr über den Aufwärtstrend in den Städtischen Bibliotheken: Direktor Arend Flemming – hier zu Besuch in der Stadtteilbibliothek Dresden-Klotzsche. Foto: Heiko Weckbrodt

Konzept sieht alljährlich zum Kindertag Lesungen, Live-Hörspiele und einen Kinderliteraturball vor

Dresden, 26. Juni 2020. Ab 2021 soll es ein neues Kinderliteraturfestival in Dresden geben. Das hat Bibliotheken-Direktor Arend Flemming vorgeschlagen. Die Finanzierung steht aber noch in den Sternen.

Im neuen „Bibliotheksentwicklungsplan 2025“ ist das Konzept skizziert: Autoren und Illustratoren könnten jährlich zum Kindertag am 1. Juni neue Bücher für Kinder der Altersgruppe fünf bis zehn Jahre vorstellen. Drei Tage lang soll es Lesungen in allen kommunalen Stadtteilbibliotheken geben. Als Gastgeber für das Abschlussfest würde die Zentralbibliothek dienen. Dort würde es dann Illustratoren-Workshops, inszenierte Kinderliteratur, Live-Hörspiele und einen Kinderliteraturball geben.

Beitrag zur Leseförderung

Die Bibliothekare verstehen ihren Vorschlag als Beitrag zur Leseförderung. Zudem ermögliche solch ein Festival „einem breiten Publikum, literarische und künstlerische Handschriften kennenzulernen und Vielfalt auf unterschiedlichen Ebenen zu erleben“, heißt es im Konzept. Denkbar sei, in diesem Zuge auch einen Förderpreis für Kinderliteratur der Stadt Dresden auszuloben.

Nach Corona-Haushaltssperre ist die Geldfrage offen

Die jährlichen Kosten beziffert Direktor Flemming auf rund 54 000 Euro. „Ich fürchte allerdings, das wird wegen der inzwischen verhängten Haushaltssperre so schnell nichts werden.“

Autor: hw

Quelle: Bibliotheksentwicklungsplan 2025, Stadtbezirksbeirat Loschwitz/Flemming

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger