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Schaufler-Labor Dresden: Künstler und Forscher kooperieren

Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz
Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz

Neue interdisziplinäre Einrichtung nimmt KI zuerst in den Fokus:

Dresden/Sindelfingen, 1. Juni 2019. In einem neuen Schaufler-Labor in Dresden wollen Wissenschaftler und Künstler die Berührungspunkte und Einflüsse zwischen Technik, Kunst, Wissenschaft und Unternehmertum ausloten. In der ersten Phase, die im Wintersemester 2019/20 startet, soll der gesellschaftliche Wandel durch „Künstliche Intelligenzen“ (KIs) im Fokus stehen. Das haben die Technische Universität Dresden (TUD) und die Schaufler-Stiftung angekündigt.

Kolleg für angehende Doktoren und Atelier für Gastkünstler

Die Uni und die Schaufler-Stiftung wollen dort ein Graduiertenkolleg mit Doktoranden ansiedeln sowie ein Atelier für Gastkünstler, die dort nach dem Artist-in-Residence-Konzept auf Zeit tätig sein werden. „Das Schaufler Lab@TU Dresden führt Nachwuchswissenschaftler und Künstler an der TU Dresden zusammen, um über Zukunftsfragen nachzudenken und zu forschen“, skizzierte die Uni die Idee dahinter. „Es fördert begabte junge Wissenschaftler und zeitgenössische Künstler und ermöglicht ihnen den Zugang zu einer etablierten Wissenschaftslandschaft an der TU Dresden und zu weiteren Institutionen im Verbund von Dresden-Concept – etwa Kunst- und Kulturinstitutionen sowie weiteren Forschungseinrichtungen in der Landeshauptstadt Dresden.“

Schaufler-Stiftung gibt 300.000 Euro pro Jahr

Die 2005 vom Verdichtertechnik-Unternehmer und TU-Senator Peter Schaufler gegründete „Schaufler Foundation“ aus Sindelfingen finanziert in der Startphase das „Schaufler Lab@TU Dresden“ mit 300.000 Euro pro Jahr. Die TUD stellt für das Labor die Räume, Medientechnik, Labore und wissenschaftliche Begleitung bereit.

Autor: hw

Quellen: TU Dresden, Schaufler Foundation

 

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger