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25 Jahre Ifo Dresden: Forscher beleuchten Ungleichheit

Braucht die EU einen eigenen Finanzminister mit eigenem Haushalt? Frankreich ist dafür, Deutschland eher dagegen, Foto: Heiko Weckbrodt

Foto: Heiko Weckbrodt

Tagung über Disparitäten – und deren Herausforderungen für die Wirtschafts- und Sozialpolitik

Dresden, 7. August 2018. In öffentlichen Debatten ist oft die Rede von einer aufklaffenden Schere zwischen Superreichen und ganz armen Menschen. Aber wie ungleich ist der Wohlstand in Deutschland tatsächlich verteilt? Wie stark gefährden Ungleichheiten, auch Disparitäten genannt, den sozialen Frieden im Land? Wie weit sind Deutschland Ost und West noch voneinander entfernt? Diese und weitere Fragen wollen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler aus ganz Deutschland am 19. September während der Tagung „Disparitäten: Herausforderungen für die Wirtschafts- und Sozialpolitik“ in der Dresdner Dreikönigskirche diskutieren. Damit feiern die Teilnehmer zugleich ein Jubiläum: Vor 25 Jahren hatte das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut „Ifo“ in Dresden seine Niederlassung gegründet.

Logo: Ifo Dresden

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Zwischen wahrgenommener Ungerechtigkeit und messbarer Ungleichheit

Als Gastredner erwarten die Ifo-Ökonomen zum Beispiel den Politologen Prof. Hans Vorländer von der TU Dresden, der über „Die zwei Deutschlands, die nicht vergehen wollen“ referieren will. Prof. Andreas Wagener von der Leibniz-Uni Hannover möchte über „Disparitäten zwischen gesellschaftlicher Wahrnehmung und ökonomischer Wirklichkeit“ sprechen. Und Dr. Judith Niehues vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erörtert „Soziale Schichtung und Ungleichheit in Deutschland: Fakten versus subjektive Wahrnehmung“.

Autor: hw