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Halb Auto, halb Flugdrohne

Im Konzept "Pop.Up Next" können sich Leichtbau-Autos sowohl mit austauschbaren Fahrgestellen auf der Straße fortbewegen wie auch fliegen, wenn sie von einer Flugdrohne aufgegabelt werden. Visualisierung: Audi, Italdesign
Im Konzept „Pop.Up Next“ können sich die Leichtbau-Autos der Zukunft sowohl mit austauschbaren Fahrgestellen auf der Straße fortbewegen wie auch fliegen, wenn sie von einer Flugdrohne aufgegabelt werden. Visualisierung: Audi, Italdesign

Audi und Airbus schweben Städte à la „Blade Runner“ vor

Genf, 6. März 2018. Zumindest in Science-Fiction-Filmen wie „Blade Runner“ oder „Das 5. Element“ hat sich der Stadtverkehr der Zukunft bereits in die dritte Dimension ausgedehnt: Wie Insektenschwärme durcheilen dort fliegende Autos die Wolkenkratzer-Schluchten. Fahren und fliegen auch wir – je nach Stau-Lage – künftig durch unsere Städte? Dieser Frage sind Audi, Airbus und Italdesign nachgegangen. Herausgekommen ist das Konzept „Pop.Up Next“, das die Projektpartner nun in einer überarbeiteten Version vom 8. bis 18. März 2018 auf dem Automobilsalon in Genf zeigen: eine Leichtbaukabine für zwei Passagiere, die entweder wie ein Auto auf Straßen rollt – oder sich in eine fliegende Drohne verwandelt, wenn auf dem Boden zuviel los ist.

Mensch und Maschine interagieren durch Sprache und Mimik

„Das Fortbewegungsmittel soll in ferner Zukunft Menschen in Großstädten schnell und komfortabel auf der Straße und in der Luft transportieren und dabei Verkehrsprobleme lösen“, hieß es von Audi. „Im Innenraum dominiert ein 49 Zoll-Bildschirm, die Mensch-Maschine-Interaktion erfolgt über Sprach- und Gesichtserkennung, Eye-Tracking sowie Touch-Funktion.“

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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