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WKW baut doch keine Elektroauto-Fabrik in der Lausitz

Tanken aus der Dose: Elektroautos sind noch wenig verbreitet. Abb.: Bitkom
 Abb.: Bitkom

Sächsischer Wirtschaftsminister bedauert Rückzieher der Chinesen

Dresden/Rothenburg, 9. Januar 2017. Der Traum von einer chinesischen Elektroauto-Massenproduktion in der Lausitz ist geplatzt. Der Investor WKW habe seine Pläne für den Standort Rothenburg zurückgezogen, teilte das sächsische Wirtschaftsministerium mit.

Minister Martin Dulig (SPD) bedauerte die Entscheidung: „Die Ansiedlung von WKW wäre eine gute Ergänzung für die Automobilindustrie und die Entwicklung der E-Mobilität im Freistaat Sachsen gewesen.“

Chinesen hatten Milliarden-Investition versprochen

„Beijing WKW Automotive“ hatte im Mai 2017 angekündigt, rund 1,13 Milliarden Euro in der Oberlausitz investieren. Das deutsch-chinesische Joint Venture wollte in Rothenburg eine Fabrik für hochwertige Elektroautos für den europäischen Markt bauen und rund 1000 neue Jobs schaffen. Von Anfang an war diese Absichtserklärung von Zweifeln begleitet gewesen.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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