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Gamescon 2017: Gemeinsames Spiel im Fokus

eSporttler und Cosplayer Seit an Seit beim Wargaming auf der gamescom. Foto: Kölnmesse
eSporttler und Cosplayer auf der gamescom. Foto: Kölnmesse

Erstmals eröffnet Kanzlerin Merkel die Videospielmesse

Köln, 19. Juli 2017. Die Videospielmesse „Gamescon“ (22. bis 26. August 2017 in Köln) wird in diesem Jahr das gemeinsame Spielen von Freunden und ganzen Familien in den Mittelpunkt rücken. Das hat der „Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware“ (BIU) als Veranstalter angekündigt. Der gewachsene gesellschaftliche Stellenwert von elektronischen Spielen zeige sich auch in einer prominenten Besucherin: Erstmals wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die „Gamescon“ in Köln eröffnen. Dies zeige „eindrucksvoll die deutlich gestiegene Anerkennung von Games als Kultur- und Wirtschaftsgut“, schätzte BIU-Chef Felix Falk ein.

Kanzlerin Angela Merkel. Foto: Bundesregierung, Steffen Kugler
Kanzlerin Angela Merkel. Foto: Bundesregierung, Steffen Kugler

Megatrend eSports

Ein weiterer Trend in diesem Jahr ist die Preofessionalisierung des eSports, also des Computerspielens als Wettbewerb. „Kein anderer Sport hat sich in so kurzer Zeit aus der Nische zu einem Massenphänomen entwickelt“, hiße es vom BIU. „Millionen Menschen verfolgen in Deutschland den digitalen Sport, entweder vor Ort im Stadion oder online per Livestream.“

Auch würden sich immer mehr Unternehmen wie Audi und Vodafone für den digitalen Sport engagieren, um die junge, digitalaffine Zielgruppe zu erreichen, die über klassische Werbung kaum mehr angesprochen werden kann. Auch im Bundestagswahlkampf spiele eSports eine wichtige Rolle: „Die Ankündigung des Olympischen Rats Asiens (OCA), eSports als offizielle Disziplin bei den Asienspielen 2022 in Hangzhou zuzulassen, unterstreicht die zunehmende Professionalisierung von eSports und seine weltweite Anerkennung als Sportart.“

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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