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Jeder zweite Uni-Absolvent schließt als Master ab

Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD
Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD

Wiesbaden, 3. Oktober 2016. Der Bachelor ist inzwischen der beliebteste Studien-Abschluss in Deutschland, gefolgt vom Master, der ein Aufbaustudium voraussetzt. Das geht aus einer Aufstellung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden hervor.

Demnach schloss jeder zweite Absolvent an deutschen Unis und Hochschulen sein Studium als Bachelor ab (245.658 von insgesamt 481.588 Absolventen im Jahr 2015), jeder Vierte schloss als Master ab (113.630 Absolventen). Die restlichen Abschlüsse verteilten sich auf Promotionen, Lehramts-Prüfungen, Diplome und andere Abschlüsse.

Ein Bachelor-Studium dauert meist drei Jahre und ist seit der Bologna-Reform der regel-Abschluss an den meisten deutschen Hochschulen und Unis. Daran können die Studenten ein zweijähriges Aufbau-Studium anschließen, um den Master-Titel zu erlangen. Nur einige Unis wie etwa in Sachsen haben in ausgewählten Fächern die Diplom-Studiengänge beibehalten.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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