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AMS kauft Farbsensor-Firma MAZet Jena

Die Echtffarb-Bildsensoren aus Jena gelten als führend. Foto: MAZeT
Die Echtfarb-Bildsensoren aus Jena gelten als führend. Foto: MAZeT

Künstliche Augen aus Thüringen gucken farbecht

Jena/Premstätten, 27. Juli 2016. AMS übernimmt die Farbsensor-Firma MAZet in Jena. Das hat das österreichische Elektronik-Unternehmen mitgeteilt. Über den Kaufpreis habe man Stillschweigen vereinbart.

Mit der Akquise erhalten die Österreicher insbesondere Zugriff auf spezielles Sensor-Know-How der Jenaer. Die hatten in den vergangenen Jahren ein besonderes Filtersystem entwickelt, das Bildsensoren in die Lage versetzt, Farben ähnlich präzise wie das menschliche Auge zu „sehen“. Diese Technologie setzen beispielsweise Künstler, um Farbshows zu komponieren, Luftfahrt-Zulieferer tarieren damit die Lichtstimmung in den Passagierkabinen von Flugzeugen aus und auch in der Medizin kommen die farbechten Sensoren aus Jena zum Einsatz.

Um ihre Licht-Installation zu einem Konzert der Jenaer Philharmonie genau auf ihre farblichen Vorstellungen abzustimmen, setzte die Künstlerin Rosalie auf die Echtfarb-Sensortechnik von MAZeT. Abb.: Uwe Germar/ MAZeT
Um ihre Licht-Installation zu einem Konzert der Jenaer Philharmonie genau auf ihre farblichen Vorstellungen abzustimmen, setzte die Künstlerin Rosalie auf die Echtfarb-Sensortechnik von MAZeT. Abb.: Uwe Germar/ MAZeT

Die MAZet wurde 1992 gegründet und hat 80 Mitarbeiter. Die AMS ist vor allem auf Sensoren und Analog-Elektronik spezialisiert und hat über 2200 Mitarbeiter.

MAZeT-Chef Fred Grunert. Foto: MAZeT
MAZeT-Chef Fred Grunert. Foto: MAZeT

MAZet-Chef Fred Grunert sieht den Deal positiv: „Die Verbindung der komplementären Produkte und Sensorkompetenzen beider Unternehmen stärkt unsere führende Position mit einem hervorragenden Portfolio optischer Sensoren für die Zielmärkte Automotive, Industrie, Medizintechnik und intelligente Beleuchtung.maze“

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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