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Jungs hauen Dino-Museum aus der Minecraft-Welt

Blick in den Dinocube, den die Jungs im Kreativmodus von Minecraft formten. Abb.: Casablanca
Blick in den Dinocube, den die Jungs im Kreativmodus von Minecraft formten. Abb.: Casablanca

Dresdner Teenager gestaltet Dino-Cubus für Senckenberg

Dresden, 15. Juli 2016. Zehn Dresdner Jungs im Alter zwischen elf und 13 Jahren haben binnen eines halben Jahres ein riesiges Dinosaurier-Museum namens “Dinocubus“ aus dem Boden gestampft – mit Tyranno-Rexen, gemächlichen Fleischfressern, sprechenden Reptilien, einem Restaurant und allem Urzeit-Pipapo. Freilich handelt es sich um ein virtuelles Haus, das die Teenies in der Computerspiele-Welt „Minecraft“ aus pixeligen Blöcken geformt haben. Finden können Besucher dieses neue Dino-Museum inzwischen auch im Japanischen Palais: Auf einem Computer ist das Offene-Welt-Konstruktionsspiel „Minecraft“ installiert und dort können Gäste die Ausstellung erkunden und mit Dinos um die Wette rennen.

Dinocubus entstand im früheren Kino Casablanca

Um das „Dinocubus“-Museum zu gestalten, hatten sich die Jungen (die Mädchen sprangen beizeiten wieder ab) ab Februar regelmäßig im ehemaligen Kino „Casablanca“ getroffen. Unter Anleitung von „Medienfux“-Betreuern besuchten sie die Dino-Ausstellung im Japanischen Palais, befragten Wissenschaftler der Senckenberg-Sammlungen und betteten die daraus geschnittenen Video-Interviews in den Dinocubus ein.

„Euphorisch bei der Sache“

„Die Jungs waren sehr euphorisch bei der Sache“, erzählt Anne Hillinger vom „Medienfux“-Betreuerteam. „Viele haben auch noch Kumpels mitgebracht.“ Denn Minecraft ist gerade bei Knaben dieser Altersgruppe ein sehr beliebtes Kreativspiel – und im „Casablanca“ konnten sie gemeinsam an einem richtig großen Projekt mit öffentlicher Ausstrahlung mitmachen. „Auch die Eltern waren ganz stolz, was ihre Kinder da geschafft haben.“

Kinder führen freitags durch die virtuelle Saurier-Show

Selber erkunden können Besucher die virtuelle Ausstellung jederzeit im Japanischen Palais. Am 22. und 29. Juli sowie am 5. August bieten die jungen Kreativen zudem jeweils von 10 bis 11 Uhr Führungen durch ihren Dino-Cubus an. Am 4. August laden sie zu einem Abschlussfest ein. Autor: Heiko Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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