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Labortechnik-Branche wächst

Labortechnik aus Deutschland - hier eine Aufnahme des Zuliefer-Unternehmens Sartorius - ist weltweit gefragt. Foto: Sartorius
Labortechnik aus Deutschland – hier eine Aufnahme des Zuliefer-Unternehmens Sartorius – ist weltweit gefragt. Foto: Sartorius

Verband Spectaris prognostiziert 6 % Umsatzplus für 2016

Berlin, 10. Mai 2016. Die deutschen Hersteller von Labor-, Analyse- und Biotechnik können in diesem Jahr mit einem Umsatzwachstum von fünf bis sechs Prozent rechnen. Das hat der „Spectaris“-Branchenverband prognostiziert.

Knapp 42.000 Jobs im Wirtschaftssektor

Bereits 2015 sei für die Branche ein gutes Jahr gewesen, teilte der „Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien“ mit: Die Umsätze der 330 registrierten Unternehmen seien um 6,7 Prozent auf 7,61 Milliarden Euro gestiegen, das Personal um 2,6 Prozent auf rund 41.700 Mitarbeiter.

Viele Länder bauen Spitzenforschung aus – und brauchen Analysetechnik

Besonders gute Geschäfte machen die deutschen Labortechnik-Firmen laut Spectaris derzeit in Süd- und Mittelamerika, Asien und Nordamerika. Wachstumstreiber waren vor allem „der schwache Eurokurs, niedrige Ölpreise und eine weiterhin eher expansive Geldpolitik“. Daneben profitiere die Branche „von einer Ausweitung der Spitzenforschung vieler Länder und Unternehmen sowie von immer komplexeren regulatorischen Anforderungen, beispielsweise im Lebensmittel- oder Umweltsektor“, schätzte die Verbandsleitung in Berlin ein.

„Wir sehen weiterhin dynamisches Wachstum“, erklärte beispielsweise nach dem Abschluss des ersten Quartals 2016 der Konzernchef Joachim Kreuzburg vom deutschen Pharma- und Labortechnik-Zulieferer Sartorius. „Insbesondere unsere größere Sparte Bioprocess Solutions entwickelt sich weiter sehr gut, mit Blick auf die Regionen expandiert wie erwartet das Geschäft in Amerika am stärksten.“ Daher rechne das Unternehmen im Gesamtjahr mit zehn bis 14 Prozent Umsatzwachstum.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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