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Breitband-Offensive: Sachsen steckt 40 Millionen Euro in Internetausbau

50 Prozent aller deutschen Firmen sind inzwischen vom Internet abhängig. Abb.: Bitkom
50 Prozent aller deutschen Firmen sind inzwischen vom Internet abhängig. Abb.: Bitkom

Dresden, 23. April 2013. Sachsen wird bis 2016 rund 40 Millionen Euro investieren, um bessere Internetzugänge im Freistaat zu schaffen. Das sieht das Konzept „Digitalen Offensive Sachsen“ (DiOS) des Wirtschaftsministeriums vor, das nun vom Kabinett gebilligt wurde.

Mit dem Geld will das Land unter anderem breitbandige Netzverbindungen bisher unterversorgte Orte fördern, in denen mindestens drei Unternehmen oder Selbstständige – zum Beispiel Ingenieurbüros oder Architekten – sitzen, die mindestens 30 Megabit je Sekunde Ladetempo benötigen. Ebenfalls gefördert werden sollen drahtlose Netzzugänge per WLAN-Hotspots an touristischen Einrichtungen, um Sachsen als Reiseland attraktiver zu machen. Und über eine neue Mittelstandsrichtlinie werden künftig Gastwirte und andere Tourismusunternehmen unterstützt, die für ihre Besucher selbst leistungsfähige Internetzugänge einrichten wollen. Heiko Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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