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Leibniz-Forscher drucken Magnetelektronik

Prototyp einer mit Magnetelektronik bedruckten Postkarte, die auf Magnetfelder reagiert. Ab.: IFW
Prototyp einer mit Magnetelektronik bedruckten Postkarte, die auf Magnetfelder reagiert. Abb.: IFW

Dresden/Chemnitz, 29. August 2012: Sächsischen Forschern ist es nach eigenen Angaben gelungen, mit einer neuen magnetischen Tinte elektronische Schaltungen zu drucken, die ähnlich wie Festplatten auf dem „Riesigen Magnetwiderstand“ (Prinzip: ein äußeres Magnetfeld ändert den elektrischen Widerstand des Materials dramatisch) basieren. Perspektivisch soll diese Technik eine besonders preisgünstige Massenproduktion von Magnetelektronik, berühungslosen Datentransferschaltern, aber auch intelligente Verpackungen und mit ihrer Umgebung kommunizierende Bücher, Postkarten und Werbe-Blätter ermöglichen.

Beteiligt an dem Forschungsprojekt waren Wissenschaftler des „Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung“ Dresden (IFW) und der Technischen Universität Chemnitz. Ihre Magnettinte besteht aus gelösten Kobalt-Kupfer-Schichten. hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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