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Helmholtz-Forscher durchröntgen Erze nach Hightech-Werkstoffen

Die Röntgenfarbkamera High-Speed-PIXE des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie am HZDR. Foto: Barbara Zalesky, HZDR

Die Röntgenfarbkamera High-Speed-PIXE des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie am HZDR. Foto: Barbara Zalesky, HZDR

Dresden/Freiberg, 14. Oktober 2013: Mit Röntgen-Farbkameras gehen wollen sächsische Helmholtz-Forscher alte Erzlagerstätten nach Hightech-Werkstoffen im Eilverfahren durchleuchten. Ein solches Gerät haben das „Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf“ (HZDR) und dessen Freiberger Außenstelle für Ressourcentechnologie heute in Betrieb genommen. Die Spezialkamera soll die Probenanalyse von einem Tag auf eine Stunde verkürzen.

Protonen bringen Elemente zum harten Leuchten

Dafür beschießen die Rossendorfer die Erzproben mit beschleunigten Protonen. Treffen die Atomkernteilchen auf die Probe, sendet jedes darin enthaltene Element eine ganz spezielle Röntgenstrahlung aus, die dann mit einem Detektorchip aufgenommen wird. Dadurch können die Forscher sehr rasch die Konzentration und räumliche Verteilung diverser Elemente in den Erzen „fotografieren“.

Seltene Erden gesucht

Speziell sind die Hightech-Ressourcenfahnder scharf auf solche seltenen Erden wie Neodym für die Herstellung stärkster Magnete in Windkraftanlagen, oder Cer, das in Form von Cerdioxid für Katalysatoren, Sonnencremes oder Medizinpräparate eingesetzt wird, wie Projektleiter Dr. Axel Renno mitteilte. Heiko Weckbrodt

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