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Erfolgsstart für Deutsche Digitale Bibliothek“

Über 25 Millionen Medien-Downloads in der Startwoche

Berlin/Dresden, 5. Dezember 2012: Die neue „Deutsche Digitale Bibliothek“ (DDB) stößt auf große Resonanz: In der ersten Woche seit dem Start mussten die Bibliotheks-Server 3,6 Millionen Zugriffe und 25,6 Millionen Medien-Downloads verkraften – obwohl sich das Angebot noch in der Testphase (Beta-Stadium) befindet. Das teilte das „Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur“ Karlsruhe mit, das für den technischen Betrieb der DDB zuständig ist.

Die DDB ist ein Zusammenschluss von 80 großen deutschen Archiven, Bibliotheken und Museen, die dort ihre digitalisierten Buchbestände sowie weitere elektronisierte Medien eingespeist haben – eine Antwort auf das kommerzielle „Google Books“-Projekt. Zum Start am 28. November 2012 waren 5,6 Millionen digitale Medien eingestellt – wobei der größte Einzeleinspeiser mit 1,2 Millionen Medien die „Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek“ (SLUB) in Dresden war.

Auch viele internationale Nutzer

„Als Nachschlagewerk und Quellensammlung ist die DDB eine wichtige Ressource für die Wissenschaft und als Instrument zur Wahrung des kulturellen Erbes unserer Gesellschaft“, betonte Leibniz-Präsident Prof. Karl Ulrich Mayer. In einer ersten Auswertung habe sich gezeigt, dass 78 Prozent der Nutzer aus Deutschland zugriffen, acht Prozent aus den USA, 1,7 Prozent aus Russland, 1,6 Prozent aus Österreich und 1,3 Prozent aus der Schweiz.

Digitales Kulturgut in zwei Rechenzentren gespiegelt

Technisch läuft die neue deutsche Internetbibliothek auf zwei redundant ausgelegten System-Strängen in räumlich getrennten Rechenzentren in einer Cloud-artigen Struktur, wie die Leibniz-Gemeinschaft mitteilte. Heiko Weckbrodt

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